Verdi kündigt Widerstand gegen geplante Änderungen beim Kündigungsschutz an

Frank Werneke, Vorsitzender der Gewerkschaft Verdi, warnt die Regierung und droht mit Massenprotesten, sollte der Kündigungsschutz in Deutschland aufgeweicht werden. Das Recht auf Sicherheit am Arbeitsplatz dürfe nicht dem Zeitgeist geopfert werden.

vor 55 Minuten | 2 mal gelesen

Manchmal fragt man sich, ob Politik und Wirtschaft überhaupt noch wissen, was es bedeutet, sich um seinen Job zu sorgen. Gerade jetzt, wo so viele verunsichert sind, will die Regierung offenbar tatsächlich beim Kündigungsschutz lockern? Frank Werneke – das Gesicht von Verdi – hat da eine ziemlich klare Meinung. Gegenüber RTL und ntv betonte er, wie grundlegend dieser Schutz für Arbeitnehmer hierzulande ist. Ein Rückbau wäre, so deutet er an, fast schon ein Angriff auf die Rechte der Beschäftigten. Und wo Werneke nur minimal Raum für einen Kompromiss ließ, stellte er auch klar: "Wir werden da nicht einfach zuschauen." Noch brisanter: Es steht nicht nur der Kündigungsschutz zur Debatte. Auch die Abschaffung des klassischen Achtstundentages und Kürzungen bei Lohnfortzahlung im Krankheitsfall werden diskutiert. Werneke lehnt all das vehement ab. Es sei schlicht nicht nachvollziehbar, wie jemand glauben könne, dass Deutschland dadurch wettbewerbsfähiger oder gar innovativer werden würde. Man spürt zwischen den Zeilen fast schon seine Fassungslosigkeit – und auch einen Hauch Empörung, ehrlich gesagt.

Die aktuelle Debatte um eine mögliche Lockerung des Kündigungsschutzes in Deutschland sorgt für heftige Reaktionen – nicht nur bei Gewerkschaften wie Verdi, sondern auch bei Teilen der Öffentlichkeit und politischen Opposition. Frank Werneke, der Chef von Verdi, warnt deutlich davor, Rechte der Beschäftigten zugunsten von Flexibilisierungsideen zu opfern und kündigt ernsthaften Protest an. Aktuelle Entwicklungen und Berichte auf taz.de, spiegel.de und zeit.de zeigen, dass die Pläne der Ampelkoalition auf massive Kritik stoßen, insbesondere was den möglichen Einfluss auf soziale Sicherheit, Arbeitsstandards und das gesamte Vertrauensverhältnis zwischen Arbeitnehmenden, Arbeitgebern und Regierung betrifft. Dabei wird auch deutlich, wie wichtig in der aktuellen Lage psychologische Sicherheit und Planbarkeit für viele Menschen geworden sind.

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