Vom Chatbot zum Kollegen: Wie Agentic AI mit searchit in Firmen Einzug hält

Wien – In den meisten Betrieben fristet KI bislang ein karges Dasein im Chatfenster: Du stellst Fragen, die Maschine spuckt Antworten aus – viel mehr ist da nicht. Doch im eigenen Datenwald bleibt die KI außen vor. Nun dreht searchit, ein Pionier für Unternehmenssuche, mit seinem neuen AI-Agenten kräftig an der Schraube: Zum ersten Mal kann eine Künstliche Intelligenz systematisch auf sämtliche Unternehmensdaten zugreifen und die Arbeit tatsächlich selbst erledigen – und das Ganze, ohne gleich das Budget eines mittelständischen Betriebs zu sprengen. Ob Verträge prüfen, Schreiben verfassen, Tabellen auswerten oder Berichte verschicken: Der Bot mutiert vom simplen Gesprächspartner zum digitalen Kollegen.

heute 11:33 Uhr | 2 mal gelesen

Den meisten Sprachmodellen fehlt nicht die Brillanz, sondern schlicht ein Gedächtnis – ein Umstand, der fast schon unbeachtet bleibt. Klar, Chatbots können reden, zusammenfassen, sogar assoziieren. Aber ob in Angebot X irgend etwas steht oder welche Rechnung bei Kunde Y noch ins Haus flattert, wissen sie nicht. Da springt searchit nun ein, wie Chef Christoph Wendl betont: „Die relevanten Infos liegen doch längst in den eigenen Servern, Postfächern, Dokumenten. Unser Agent hebelt dieses Wissen für die KI aus.“ Der Weg dorthin: Jedes Dokument wird von der KI gelesen, die Essenz extrahiert. Sogar feine Details wie Namen, Beträge oder Orte werden smart vernetzt – und zwar selbst dann, wenn mal ein bisschen Rechtschreibfantasie im Spiel ist. Über 100 Datenquellen gehen da rein: Von Mail bis SharePoint, sogar spezielle Fachtools können verknüpft werden.

Doch der eigentliche Clou: Aus dem „Frage-Antwort-Kasten“ wird ein Bot, der anpackt. Mit einem bunten Werkzeugkasten von knapp sechzig Helfern lässt er Papierkram allmählich alt aussehen. Egal, ob der Vertrieb zwei Verträge vergleichen muss oder die Buchhaltung eine Mahnung braucht – der digitale Assistent fischt die Infos aus den Systemen, bereitet sie auf, macht Excel-Tabellen oder Word-Entwürfe und verschickt (erst nach menschlichem Go!) auch die E-Mails. Routinejobs wie das Sortieren von Postfächern, automatisches Tagging ganzer Dokumentarchive oder das Schwärzen sensibler Daten laufen nebenbei.

Spannend, wie ein Kundenfall zeigt: Für ein Bauunternehmen mit etwa 200 Köpfen war das Erstellen eines Angebots früher ein Wochendrama – heute reicht mit dem searchit-Agenten ein einziger Tag. Ganz ehrlich: Die Zeitfresser sind meist nicht die Recherche, sondern die ewigen Handgriffe und Workarounds, weil Informationen nie am gleichen Fleck stehen. Genau da schraubt der searchit-Agent.

Zugleich bleibt die Kontrolle beim Menschen: Der digitale Helfer tut nur, was sein menschlicher Chef kann und darf. Jeder Schritt wird protokolliert, sensible Felder vor Weitergabe entfernt, Passwörter tabu. Das Ganze läuft auf Wunsch auf eigenen Servern, in der Cloud, mit sauberer Protokollierung für jede KI-Aktion – ganz im Sinn der neuen EU-Regeln.

Mehr zur Technik und den Hinterleuten gibt es auf https://searchit-agent.ai/.

searchit schlägt mit seinem neuen AI-Agenten eine Brücke vom passiven KI-Chatbot zum produktiven digitalen Mitarbeiter: Der Agent liest, versteht und verarbeitet interne Firmendaten, erledigt komplexe Aufgaben und bleibt dabei immer in der kontrollierten Verantwortung der menschlichen Nutzer:innen. Die Lösung spricht mittelständische Unternehmen an, für die bezahlbare, sichere und mächtige Automatisierung bisher oft unerreichbar war. In der aktuellen Berichterstattung (z.B. FAZ und t3n) wird deutlich, dass Agentic AI-Lösungen immer weiter in den Mittelpunkt rücken, weil klassische Chatbots ihre Grenzen haben: Unternehmen verlangen zunehmend nach Tools, die nicht nur Informationen liefern, sondern mit unternehmenssensiblen Daten wirklich aktiv arbeiten – genau dieses Versprechen löst searchit in der Praxis ein. Die Debatte um Datenschutz, Transparenz und Kontrollmechanismen bleibt allerdings zentral, wie auch kritische Stimmen etwa bei Zeit Online anmerken. searchit begegnet diesen Sorgen durch feingranulares Rechtemanagement und voll unternehmensinterne Datenhaltung, was im europäischen KI-Markt zunehmend als Wettbewerbsvorteil zählt.

Schlagwort aus diesem Artikel