Ganz ehrlich: Wenn man an Spitzenreiter im deutschen Fußball denkt, fällt wohl den wenigsten der 1. FC Köln als erstes ein – zumindest nicht in der Tabelle. Aber im Webauftritt? Da sieht die Sache dieses Mal ziemlich anders aus. Laut NetFed haben die Kölner die Nase überraschend deutlich vorn. Die Seite überzeugt nicht mit schrillen Effekten oder teuren Kampagnen, sondern mit einer Stringenz, die man lange nicht gesehen hat – wie ein solides Mittelfeld, das nie den Ball verliert.
'Für Fans gemacht, und zwar ohne Firlefanz', fasst Berens das Erfolgsgeheimnis zusammen. Auf der Website gibt’s Identität zum Anfassen: Der berühmte Geißbock Hennes winkt einem digital zu, die Stiftung ist präsent, jede Rubrik scheint zu sitzen. Besonders bei Service und Mitmachmöglichkeiten setzt Köln Maßstäbe – da braucht sich niemand wundern, dass diesmal der FC in der Nachspielzeit zum Sieger wird.
Doch trotz Lichtblicken im mittleren Rheinland bleibt technisch noch viel Luft nach oben. Gerade auf Mobile schwächeln fast alle Vereine, ironischerweise ausgerechnet auf den Geräten, die Fans zum Stadionbesuch überallhin mitnehmen. Nur eine (!) Vereinsseite lädt da akzeptabel – erstaunlich, oder vielleicht auch typisch für den deutschen Digitalisierungsk(r)ampf?
Auffallend: Fans treffen sich zwar online, aber oft eben nicht mehr auf der Vereinsseite, sondern bei Insta, TikTok und Co. Ob das langfristig clever ist? Daran zweifelt zumindest Berens, denn wenn Social Media mal wieder die Spielregeln ändert, bleibt von einer Community schnell nicht mehr viel übrig. Vereinshymnen, ikonische Fanmomente, Votings – vieles davon fehlt oder ist nur bei wenigen Clubs zu finden. Der Herzschlag auf den Rängen kommt digital selten an.
Der LIGA Benchmark basiert auf 76 Kriterien von Identität bis Usability und wurde im April 2026 durchgeführt. Ein kompletter Überblick sowie die Rangliste finden sich unter www.liga-benchmark.de.
NetFed selbst stammt aus Köln, kennt sich mit digitaler Kommunikation bestens aus und checkt seit Jahren Webseiten großer Unternehmen. Seit Herbst 2024 sind sie Teil der team neusta Familie. Bei Rückfragen: Matthias Ewen steht freundlichen Journalisten telefonisch und per Mail zur Verfügung. Die Kontaktdetails, ja, auch die, gibt’s auf der Website – wie es sich gehört.
Der 1. FC Köln sichert sich den Spitzenplatz beim diesjährigen LIGA Benchmark der Bundesliga-Websites. Untersucht wurden alle 18 Clubs umfassend nach 76 verschiedenen Kriterien, mit besonderem Fokus auf Inhalte, Services, Interaktivität sowie technische Funktionalität. Trotz des Sieges von Köln bleibt die größte Baustelle die Performance auf Mobilgeräten – nur eine einzige Vereinsseite schneidet hier akzeptabel ab. Auffällig ist zudem die schwindende Bedeutung der Clubseiten für die Interaktion mit Fans, die immer weiter ins Reich der sozialen Medien abwandert – ein Trend, der von einigen Experten kritisch gesehen wird, da Vereine dadurch Teile ihrer digitalen Eigenständigkeit aufs Spiel setzen. Neuere Recherchen zeigen außerdem, dass die Konkurrenz zwischen Social-Media-Präsenz und Webauftritt in den nächsten Jahren noch an Schärfe gewinnen dürfte, da Werbeeinnahmen und Community-Bindung zunehmend digital ausgefochten werden. Besonders im Kontext der Digitalisierung im Profisport gilt die Nutzerfreundlichkeit und Inklusion mobiler Angebote als wachsende Herausforderung, wie aktuelle Diskussionen in Branchenmedien und Fanforen belegen. Durch die Analyse wurde auch deutlich, dass die Kommunikation von Identität und Fankultur online oft fragmentarisch bleibt – insbesondere traditionelle Elemente wie Vereinshymnen oder Mitbestimmung durch Fan-Votings werden meist stiefmütterlich behandelt, was Potenzial für künftige Verbesserungen aufzeigt. Nicht zuletzt wird von Experten (wie aus dem SportsTech-Bereich) immer wieder betont, wie wichtig es ist, sich als Club auf die eigene Plattform zu verlassen – statt zu sehr auf fremde Algorithmen und Netzwerke wie Instagram oder TikTok zu setzen.