Weichenstellung für grüne Zukunft: MVV Trading und MaxSolar starten Kooperation zur hybriden Direktvermarktung

Mannheim/München – Ein neuer Meilenstein für die Energiewende: MVV Trading GmbH und MaxSolar GmbH schließen einen langfristigen Vermarktungsvertrag für die intelligente Vermarktung einer modernen PV- und Batteriespeicher-Kombination. Die finale Unterschrift erfolgte am 24. Juni 2026 auf der Intersolar Europe in München. Vertragsgegenstand: eine EEG-geförderte Photovoltaikanlage mit 52 MW und ein Batteriespeicher mit 30 MW/60 MWh Kapazität für eine innovative, hybride Vermarktung.

heute 15:00 Uhr | 2 mal gelesen

Die Zusammenarbeit läutet eine neue Ära für die wirtschaftliche Nutzung erneuerbarer Energien ein – und das im Großformat. Was auf dem Papier nach einer weiteren Kooperation im Erneuerbaren-Zirkus klingt, ist tatsächlich einer der ersten seiner Art: Hybride Großanlagen aus EEG-geförderter PV und Batteriespeicher werden mit Festpreis langfristig vermarktet. Originell, weil hier nicht nur Strom, sondern auch Flexibilität als Ware betrachtet wird.

Das Modell reagiert auf die Notwendigkeit, erneuerbare Erzeugung und Speicherung besser in Strommärkte einzubinden. 52 MW Sonnenstrom, flankiert von einem hochleistungsfähigen Speicher (30 MW / 60 MWh), schaffen dafür eine solide Grundlage – eine Größe, die bis vor wenigen Jahren utopisch geklungen hätte. Übrigens: Den finanziellen Rückhalt liefert DAL (Deutsche Anlagen-Leasing), was verdeutlicht, wie ernst die Wirtschaft das Ganze nimmt.

"Hybride Anlagen wie dieses Projekt sind ein Schlüssel fürs Energiesystem der Zukunft", meint Dr. Jan Brübach, Geschäftsführer MVV Trading; er bringt auf den Punkt, wie intelligente Bündelung von Assets und flexible Modelle dem Markt gut tun. Vivien Klein-Campailla (MVV) sieht im Festpreis-Modell zudem eine Blaupause für künftige, flexible Grünstrom-Lösungen. Auch bei MaxSolar ist die Zuversicht spürbar: CEO Christoph Strasser lobt die Integration von PV und Speicher als modernen Schritt zur echten Systemintegration – etwas, das die Branche bisher noch viel zu vorsichtig angegangen ist.

Kurz gesagt: Der Vertrag setzt nicht nur finanziellen, sondern auch technischen Impulse für den Markt. Am Ende wird Strom aus Sonne und Batterie nicht mehr zufällig eingespeist, sondern gezielt gesteuert – und damit planbarer, lukrativer und systemdienlicher für Netz und Markt.

Pressekontakt:
Anastasia Segovia Astorga, Leitung Energiepolitik, 0151 18938015, anastasia.segovia@maxsolar.de

Weitere Infos unter: http://ots.de/60269a

Am 24. Juni 2026 unterzeichneten MVV Trading und MaxSolar auf der Intersolar Europe München einen wegweisenden, langfristigen Festpreis-Vertrag zur Direktvermarktung einer 52 MW starken Photovoltaikanlage plus Batteriespeicher (30 MW/60 MWh). Das Projekt repräsentiert einen paradigmatischen Wandel in der Branche, indem es nicht nur förderfähigen Solarstrom, sondern erstmals in dieser Größenordnung auch flexible Speicherleistung absichert und vermarktet – ein Modell, das Grünstrom netzdienlich steuerbar macht und die Integration volatiler erneuerbarer Energien forciert. Aktuelle Berichte zeigen: Hybride Anlagen und neue Geschäftsmodelle erfahren in Deutschland verstärkt politische und wirtschaftliche Unterstützung. Jüngste Debatten drehen sich um regulatorische Rahmen (Stichwort Speicherförderung), Netzausbau und die Suche nach verlässlichen Investitionen für nachhaltig flexible Kraftwerke – die Bundesregierung plant hierzu in Kürze neue Förderanreize, wie etwa im "Kraftwerkstrategie"-Gesetzespaket und nimmt besonders hybride Anlagen ins Visier (siehe etwa Branchenanalysen auf Quelle: Süddeutsche Zeitung sowie Quelle: FAZ). Der Festpreis-Charakter gilt zudem als Ass im Ärmel gegen Strompreisvolatilität und macht Investitionen sowohl für Betreiber als auch für das Finanzierungsumfeld attraktiver.

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