Westfalen steigert Kapazitäten für Industriegase: Großausbau in der Schweiz gestartet

Münster/Eiken – Mit dem ersten Baggerstich expandiert die Westfalen-Gruppe kräftig: Das bestehende Werk im schweizerischen Eiken beim Dreiländereck Basel wird mit einem zweistelligen Millionenbetrag massiv ausgebaut. Der hiesige Ableger, Westfalen Gas Schweiz (WGS), kann damit bald ungefähr doppelt so viele Industriegase abfüllen. WGS beliefert schweizweit vor allem Mittelständler aus den Bereichen Getränke, Pharma, Labortechnik sowie Schweiß- und Schneidetechnologie.

heute 14:25 Uhr | 2 mal gelesen

"Eiken spielt für unsere internationalen Geschäfte mit Industriegasen längst eine Schlüsselrolle", betonte Vorstandschef Thomas Perkmann zum offiziellen Auftakt der Ausbauarbeiten. Der geplante Ausbau soll nicht nur weiteres Wachstum auf Schweizer Boden absichern, sondern Westfalen auch europaweit enger vernetzen. Für das Unternehmen ist die Investition ein echtes Zeichen, die europäische Expansion entschlossen weiterzutreiben.

Die Schweizer Tochter gibt’s übrigens seit exakt 25 Jahren – was Geschäftsführer Tony Moes das Projekt persönlich noch wichtiger macht: „Dass wir den Ausbau pünktlich zum Jubiläum aufgleisen, schließt einen Kreis. Die Entwicklung in der Schweiz war keineswegs selbstverständlich und verdankt sich dem Engagement unserer Mannschaft.“ Moes betont, das Ziel bleibe, erste Wahl für Schweizer Mittelständler zu werden.

Insgesamt beliefert die Westfalen-Gruppe über 40.000 industrielle Abnehmer in Europa mit Industriegasen und stemmt jährlich rund 2,2 Millionen Abfüllungen an elf Standorten in vier Ländern. Der Blick bleibt aber auf Wachstum gerichtet: Neben dem Bauvorhaben in Eiken entsteht auch im Südwesten Frankreichs ein neuer Abfüllstandort.

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Quelle: Westfalen AG über news aktuell Link

Westfalen investiert kräftig in die Erweiterung seines Standorts im Schweizer Eiken, einhergehend mit dem 25-jährigen Jubiläum der Westfalen Gas Schweiz. Durch die massive Ausbaumaßnahme – Investitionsvolumen: zweistelliger Millionenbereich – können künftig beinahe doppelt so viele Industriegasflaschen befüllt und verteilt werden, was besonders der schweizerischen Industrie und dem Mittelstand zugutekommt. Solche Gase spielen für verschiedene Bereiche, etwa Pharma, Getränke, Labore und Schweißtechnik, eine zentrale Rolle in der täglichen Produktion. Darüber hinaus positioniert sich Westfalen als essenzieller Versorger in Europa, vor allem dank der geplanten Expansion nach Frankreich und weiteren Ländern. Laut aktuellen Branchenberichten stehen Unternehmensinvestitionen in nachhaltige und widerstandsfähige Produktionsstrukturen zunehmend im Fokus, da gerade Lieferketten und der Bedarf an processkritischen Industriegasen nach Pandemie und Energiekrise besondere Aufmerksamkeit genießen. Die Westfalen-Gruppe betont dabei wirtschaftliches Wachstum ebenso wie eine verantwortungsbewusste, modernisierte Infrastruktur, auch um im laufenden Wettbewerb gegen Branchengrößen wie Linde oder Air Liquide zu bestehen.

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