WM-Aus für Kanada: Marokkos Atlaslöwen stürmen ins Viertelfinale

Im ersten Achtelfinale der Fußball-WM gelingt Marokko ein deutlicher Sieg gegen Turniergastgeber Kanada. Mit einem überzeugenden 3:0 zeigen die Nordafrikaner besonders nach der Pause ihre Klasse – und lassen die Kanadier kaum zu Atem kommen.

04.07.26 21:08 Uhr | 3 mal gelesen

Wer hätte gedacht, dass das kanadische Fußballmärchen so abrupt endet? Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte, in der Kanadas stürmische Offensive von Bonos Glanzparaden gebremst wurde, reichte Marokko eine furiose zweite Halbzeit zum Einzug ins Viertelfinale. Azzedine Ounahi avancierte zur Schlüsselfigur: Erst vollstreckte er eiskalt einen Pass von Hakimi aus 16 Metern – so ein Tor trifft ins Mark, wie ein unerwarteter Sommerregen. Kanada machte weiter Druck, doch Marokkos Defensive hielt stand wie eine unerschütterliche Felswand in der Brandung, Abwehrchef Saïss wischte jede Angriffswelle weg. Der Treffer zum 2:0 brach schließlich Kanadas Widerstand: Ounahi setzte punktgenau nach einem Gegenstoß ein zweites Ausrufezeichen. Aber Kanada resignierte nicht, sondern schmiss alles nach vorne, sammelte Eckbälle – doch das Tor fiel auf der anderen Seite: Nach einem blitzsauberen Konter in der Nachspielzeit war es Soufiane Rahimi, der den Schlusspunkt setzte. Damit zieht Marokko verdient ins Viertelfinale ein und wartet nun auf den Sieger der Partie Paraguay gegen Frankreich. Ehrlich gesagt: Wer Marokko unterschätzt, könnte bald sehr überrascht werden.

Marokko hat Gastgeber Kanada mit einem klaren 3:0 aus der Fußball-WM geworfen; Azzedine Ounahi erzielte zwei späte Tore, nachdem Kanada zuvor etliche Chancen liegen ließ und immer wieder am marokkanischen Torwart Bono scheiterte. Trotz einer intensiven, ausgeglichenen ersten Halbzeit schaffte Marokko durch zielstrebiges Umschaltspiel nach der Pause die Entscheidung und trifft im Viertelfinale auf den Sieger aus Frankreich gegen Paraguay. Aktuelle Berichte heben hervor, dass Marokkos Abwehrkonzept bislang zu den stabilsten des Turniers zählt, während Kanada an mangelnder Effizienz im Abschluss scheiterte; zudem wird die beeindruckende Stimmung im Stadion von verschiedenen Medien betont, da viele marokkanische Fans für eine fast schon heimische Atmosphäre sorgten.

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