Eigentlich ist es ja nur ein Wohnhaus, fast so unscheinbar wie andere Neubauten in österreichischen Kleinstädten. Und doch steckt hinter der Adresse Markt 520 in Mauterndorf ein Stück Hoffnung – und ein bisschen Lokalkolorit: Acht Wohnungen auf etwa 500 Quadratmetern, mit Balkonen, kleinen Terrassen oder Gärtchen, wie man sie sich wünscht. Es gibt nicht nur ausreichend Parkplätze, sondern auch das heimelige Gefühl, dass hier Wert auf Qualität und Nachbarschaft gelegt wurde. Die erste Hälfte dieses Projekts, acht Wohnungen gleich vis-à-vis, wurde ja schon im Frühsommer vergeben. Jetzt, im zweiten Anlauf, ist das Kapitel vollendet. Bürgermeister Herbert Eßl betont, dass durch die geförderten Miet- und Mietkaufwohnungen nicht nur die Zukunft für viele junge Menschen vor Ort gesichert wird – das Projekt stärke darüber hinaus die Gemeinde als Wohnort. Bemerkenswert ist außerdem: Für die Beheizung wurde wieder auf die lokale Hackschnitzel-Fernwärme gesetzt – regional, nachhaltig, fast ein bisschen traditionell. Gebaut haben mittelständische Unternehmen aus dem Lungau; hieß es von Anfang an, dass man lokale Wertschöpfung großschreiben wollte. Für den zweiten Bauabschnitt gab’s eine nicht unerhebliche Förderspritze aus dem Land Salzburg. Geschäftsführer der Salzburg Wohnbau, Thomas Maierhofer, sieht auch darin ein Modell für andere Gemeinden: Kooperation auf Augenhöhe, mit Land und Wirtschaft. Insgesamt steigen die Chancen auf günstigen Wohnraum, gerade weil Fördermittel fließen und trotzdem auf Qualität geachtet wird. Landesrat Martin Zauner sieht das ähnlich und hebt das Zusammenspiel von Land, Gemeinde und Bauträgern hervor – und tatsächlich scheint genau das am Ende zu einem Vorzeigeprojekt geführt zu haben. Vielleicht wird man später sagen: In Mauterndorf zeigt sich, wie Wohnraum und Gemeindeleben Hand in Hand gehen können.
Mit der Fertigstellung und Übergabe von Markt 520 sind in Mauterndorf nun 16 geförderte Miet- und Mietkaufwohnungen verfügbar, die durch regionale Unternehmen errichtet und über eine nachhaltige Fernwärmeversorgung mit Energie versorgt werden. Das Projekt wurde maßgeblich durch umfangreiche Förderungen und die Zusammenarbeit zwischen Salzburg Wohnbau, der Gemeinde sowie der Land-Invest Salzburg realisiert und richtet sich insbesondere an junge Menschen und Bewohner der Region, die auf leistbaren Wohnraum angewiesen sind. Laut aktuellen Berichten in Tagespresse und Fachmedien setzen Wohnbauförderungen in Salzburg weiterhin gezielt darauf, den Druck auf dem Mietmarkt zu lindern und nachhaltige Bauprojekte vor Ort zu ermöglichen; ähnliche Initiativen werden aktuell intensiv im ganzen Bundesland diskutiert und umgesetzt.
Weitere Recherchen bestätigen: In Salzburg wächst das Interesse an regionalen Bauprojekten, die sozialen und klimapolitischen Anforderungen gleichermaßen gerecht werden. Gerade in kleinen Gemeinden wie Mauterndorf erweisen sich Kooperationen zwischen Bauträgern, Kommunen und Förderstellen als entscheidend für die Bereitstellung von Wohnraum, der sich für breite Bevölkerungsschichten eignet. Landesweit berichten Lokalzeitungen und gesellschaftspolitische Magazine von spürbaren Entlastungen auf dem Wohnungsmarkt durch solche Projekte, die oft als Vorbild für andere ländliche Regionen präsentiert werden.