1. FC Köln: Trainer Kwasniok muss nach schwacher Serie gehen

Nachdem der 1. FC Köln bedrohlich nahe an den Abstiegsplätzen gelandet ist, zieht der Verein laut übereinstimmenden Medienberichten die Reißleine: Cheftrainer Lukas Kwasniok wird mit sofortiger Wirkung entlassen.

heute 18:59 Uhr | 1 mal gelesen

Am Sonntagabend machten sowohl der „Kicker“ als auch die „Bild“ die Entscheidung publik. Die Trennung kam nicht ganz unerwartet – über Wochen hinweg schien die Luft für Kwasniok dünner zu werden, besonders nach einer Serie von nur zwei Siegen in den vergangenen fünf Monaten. Selbst das torreiche Unentschieden gegen Erzrivale Borussia Mönchengladbach am Samstag brachte keine Entlastung. Die Tabelle spricht eine klare Sprache: Köln rutschte zuletzt auf Position 16 und droht, tiefer in den Abstiegsstrudel gezogen zu werden. Aus sportlicher Sicht überrascht die Entlassung kaum. Trotzdem bleibt ein schaler Nachgeschmack: Immer wieder müssen Trainer den Kopf für ausbleibenden Erfolg hinhalten – ob sie wirklich das Hauptproblem sind, steht auf einem anderen Blatt.

Lukas Kwasniok ist nicht mehr Trainer des 1. FC Köln. Nach Monaten mit enttäuschenden Leistungen, darunter nur zwei Siege in fünf Monaten und ein dramatisches 3:3 gegen Mönchengladbach, reagiert der Verein: Kwasniok muss gehen. Laut aktuellen Berichten aus seriösen Quellen wie Kicker und Bild wollte der Vorstand mit sofortiger Wirkung einen Neuanfang starten, um den drohenden Abstieg abzuwenden. Neue Namen für die Nachfolge kursieren bereits – vom erfahrenen Feuerwehrmann bis zum mutigen internen Kandidaten wird alles diskutiert. Im Internet gibt es hitzige Debatten darüber, ob nach zahlreichen Trainerwechseln in kurzen Abständen nicht vielleicht andere Strukturen und die Kaderzusammenstellung wichtiger wären als ein weiteres Trainerbeben. Auffällig ist, dass die Verantwortlichen die Entscheidung nicht in einer Pressekonferenz, sondern über die Medien streuen ließen – wohl, um Zeit für die Kommunikation nach innen zu gewinnen. Weitere aktuelle Details zeigen, dass der Trainerwechsel Teil einer breiteren Reaktion auf die sportliche und finanzielle Angespanntheit des Vereins ist; Köln hat in der laufenden Saison erhebliche Probleme beim Torabschluss und steht auch wirtschaftlich unter Druck, weshalb keine teuren Transfers erfolgen konnten. Sportdirektor und Vorstand setzen zum wiederholten Mal alles auf die Karte „Trainerwechsel“, wohl in der Hoffnung auf einen kurzfristigen psychologischen Impuls im Abstiegskampf.

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