Seit vielen Jahren schon stemmen sich Apotheken in Deutschland gegen immer neue Sparrunden – so sehen es zumindest ihre Vertreter. Laut einer aktuellen Analyse sind viele Standorte gerade in ländlichen Gebieten gefährdet; schon jetzt schließen regelmäßig Betriebe. Die geplante Erhöhung des Apothekenabschlags stößt daher auf heftigen Widerstand, da sie nicht nur die wirtschaftliche Stabilität der Apotheken, sondern auch die flächendeckende Versorgung ernsthaft in Gefahr bringt. In der gesundheitspolitischen Debatte der letzten Tage wird das Thema ebenfalls heiß diskutiert: Die Süddeutsche Zeitung hebt hervor, dass der Apothekenmarkt „unter Druck“ stehe und zahlreiche Schließungen drohten, sollte die Politik nicht umsteuern. Zudem beleuchten andere Medien wie Spiegel oder FAZ, dass die Patienten sich zunehmend Sorgen um die Versorgung machen und teils jetzt schon längere Wege zur nächsten Apotheke in Kauf nehmen müssen. Zahlreiche Fachverbände fordern eine schnelle Kehrtwende – andernfalls drohe besonders abseits der Großstädte eine Versorgungslücke.