Die vierköpfige Crew bewegt sich jetzt auf Bahnen, die rekorde sprengen könnten. Wenn alles nach Plan läuft, werden sie den Rekord für die größte Distanz von der Erde brechen, den je ein Mensch zurückgelegt hat. Artemis 2 ist letztlich weit mehr als ein PR-Stunt: Sie ist Generalprobe für echte Mondlandungen in naher Zukunft – angedacht für 2028 – und auch ein Schritt Richtung echter, dauerhafter Präsenz: Der Bau einer Mondbasis steht im Raum. Ach ja, und wer sich fragt, ob das nicht ohnehin alles im Computer passiert: Im Gegenteil – echtes Wagnis, echtes Risiko. Und schließlich: Ein bisschen Gänsehaut bleibt, angesichts der Hoffnung, dass all das nicht der letzte Sprung bleibt.
Die 'Artemis 2'-Mission hat einen zentralen Schritt geschafft, indem die Besatzung nun im Einflussbereich des Mondes unterwegs ist – ein Ereignis, das seit Apollo 17 in Vergessenheit geraten war. Mit dieser Mission testet die NASA nicht nur Technik und Grenzen, sondern gibt auch ein Signal: Die Rückkehr zum Mond ist keine Vision mehr, sondern wieder echtes Ziel. Neueste Informationen deuten darauf hin, dass neben der NASA auch andere Raumfahrtagenturen, etwa die ESA, konkrete Kooperationen für den geplanten nachhaltigen Betrieb auf dem Mond anstreben. Chinesische und indische Raumfahrtprogramme beobachten die Entwicklung gespannt und arbeiten parallel an eigenen Mondzielen. Diskussionen um die Finanzierung und das langfristige Nutzenpotenzial – etwa für Rohstoffabbau oder als Sprungbrett zum Mars – nehmen im Zuge solch prestigeträchtiger Missionen ebenfalls zu.