Bär betont: Orbit und Sicherheit – Deutschlands Verteidigung reicht bis ins Weltall

Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) sieht die Zukunft der deutschen Verteidigung nicht nur auf der Erde, sondern auch im Orbit als zunehmend entscheidend.

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Inmitten von Baustellenlärm und Baggern in Köln wurde der Grundstein für den sogenannten Govsatcom-Hub gelegt. Dorothee Bär gab sich bei der Veranstaltung überzeugt: Ohne moderne Raumfahrt keine robuste Sicherheit mehr – so einfach, aber eben auch so herausfordernd sei das inzwischen. Während man früher an Funkgeräte und Funklöcher dachte, geht es heute um verschlüsselte Satellitenkommunikation, die auch dann funktioniert, wenn auf der Erde alles drunter und drüber geht. Bär formulierte es plakativ: Ein starkes Signal für eine souveräne europäische Infrastruktur – für viele klingt das nach Polit-Sprech, aber im Kern steht die Sorge, dass im Ernstfall Funkstille herrscht und niemand mehr koordiniert werden kann. Europas Behörden sollen deshalb, so zumindest die Ambition, auch in echten Krisenlagen nicht plötzlich Lichtjahre voneinander entfernt wirken. Der Hub wird als Herzstück für sichere Satellitenverbindungen gehandelt. Bärs Schlussfolgerung: Deutschland sei längst eine Art Raumfahrtnation, gezwungen, seine Schutzmechanismen nach oben auszuweiten – fast schon Science-Fiction, die langsam Realität wird. Klar, zwischendrin fragt man sich, wie „nah“ uns der Weltraum eigentlich ist – und ob Politiker gelegentlich zu visionär abheben. Andererseits: Jedes Smartphone-Signal, jede Notfallmeldung im Katastrophenfall wird immer abhängiger davon, dass oben, rund um unseren kleinen Planeten, alles stabil „funkt“. Ob das reicht? Da bleiben Zweifel. Aber den ersten Spatenstich kann eben nur einer setzen.

Dorothee Bär hebt hervor, wie essenziell Raumfahrt für die deutsche und europäische Sicherheit mittlerweile geworden ist. Der in Köln entstehende Govsatcom-Hub soll dabei künftig gewährleisten, dass Behörden auch bei Störungen oder Krisen sicher und unabhängig kommunizieren können. Der politische und technologische Fokus wird gleichermaßen darauf gelegt, Europas Souveränität gegenüber äußeren und digitalen Bedrohungen zu stärken. Ergänzende aktuelle Entwicklungen laut Recherche: Angesichts wachsender geopolitischer Spannungen und hybrider Bedrohungen nehmen die Investitionen in sichere Satellitenkommunikation in Europa zu – nicht zuletzt, weil die Verwundbarkeit digitaler Netze durch Angriffe oder Naturkatastrophen ins Zentrum der Sicherheitsdebatte rückt. Der neue Govsatcom-Hub wird hierbei als wichtiger Baustein im Aufbau einer eigenständigen, vielleicht sogar zukunftsweisenden Kommunikationsinfrastruktur gesehen. Gleichzeitig läuft vielerorts in Europa eine Debatte darüber, wie viel digitale Autarkie notwendig oder realistisch ist – unbestritten bleibt indes, dass die Raumfahrt für zivile wie militärische Zwecke zunehmend unentbehrlich wird.

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