Brantner, Co-Vorsitzende der Grünen, klingt ungewohnt energisch: "Noch so ein koalitionsinterner Probelauf bringt wirklich niemandem etwas", ließ sie in Richtung Union und SPD vernehmen – der Ton, leicht genervt. Immerhin: Schon wieder angekündigte Reformen auf die lange Bank zu schieben, schade letztlich allem und jedem. Aus ihrer Sicht müssen jetzt vor allem Friedrich Merz und Lars Klingbeil zeigen, was sie wirklich draufhaben – Krisenmanagement statt bloße Verwaltung. Besonders beim Thema Einkommenssteuer erwartet Brantner, dass man kleinen und mittleren Einkommensgruppen spürbare Entlastungen verschafft. Außerdem: Erbschaftssteuer, Tech-Riesen aus den USA, Gewinne mit Kryptowährungen? Für sie überfällig, dass da endlich gerechte Besteuerung eingeführt wird. Sie sieht den Koalitionsausschuss als Chance, nicht weniger als den politischen Kurs zu wenden – endlich Politik für ein krisenfesteres, gerechteres Land.
Franziska Brantner fordert, dass der Koalitionsausschuss konkrete Fortschritte präsentiert – ein Auftakt für notwendige Reformen. Im Fokus stehen steuerliche Entlastungen für untere und mittlere Einkommen, aber auch eine gerechtere Besteuerung von Erbschaften, digitalen Großkonzernen und Krypto-Gewinnen. Jüngste Berichte aus großen Nachrichtenportalen zeigen, dass die politischen Konflikte innerhalb der Regierungskoalition über Steuerentlastungen und sozialpolitische Vorhaben weiterhin brodeln; zugleich wächst der Druck auf die politischen Entscheidenden, tatsächliche Lösungen statt weiterer Ankündigungen zu liefern.