Brüssel nimmt geplanten Ceconomy-Einstieg von JD.com genau unter die Lupe

Die Europäische Kommission hegt Zweifel an der geplanten Beteiligung von JD.com an Ceconomy, zu der Media Markt und Saturn gehören – im Raum stehen mögliche Wettbewerbsverzerrungen durch chinesische Staatshilfen.

heute 12:23 Uhr | 3 mal gelesen

Donnerstag kam die Nachricht: Die Kommission in Brüssel gibt sich nicht einfach zufrieden mit den Plänen von JD.com, bei Ceconomy – der Mutter von Media Markt und Saturn – groß einzusteigen. Im Hintergrund stehen Vorbehalte, dass JD nutznießer von Subventionen aus China sein könnte, etwa durch günstige Kredite, spezielle Steuervergünstigungen oder direkte Finanzspritzen vom chinesischen Staat. All das könnte es dem Konzern erleichtern, verlockende Konditionen im Übernahmepoker zu bieten, die für europäische Wettbewerber praktisch unerreichbar bleiben. Die Sorge: So ein Zusammenschluss könnte langfristig den Wettbewerb innerhalb des EU-Binnenmarkts verschieben. Zuverlässige Übergänge im Text? Puh, schwer angesichts des Themas – aber vielleicht noch erwähnenswert: Seit Sommer 2023 dürfen Deals mit Subventionen von außerhalb der EU ohnehin nicht mehr einfach durchgewunken werden, sobald sie gewisse Schwellenwerte überschreiten. Ceconomy, JD.com, Brussels – alles Namen, die zeigen, dass es hier längst nicht mehr um lokale Märkte geht. Die EU prüft jetzt erst mal alles ganz genau. Bis Anfang Oktober 2026 kann diese Prüfung dauern, und wie das Ganze am Ende ausgeht, bleibt völlig offen.

Mit der eingeleiteten vertieften Untersuchung reagiert die EU-Kommission auf mögliche unfaire Vorteile von JD.com durch staatliche Beihilfen aus China – etwas, das immer stärker in den Fokus rückt, seitdem die EU neue Regeln zur Kontrolle ausländischer Subventionen eingeführt hat. Die Regelung verpflichtet Unternehmen, größere Zusammenschlüsse zu melden, wenn dabei bestimmte Umsatz- oder Förderschwellen überschritten werden. Interessant ist, dass Ceconomy auf dem europäischen Elektromarkt zentrale Bedeutung hat; ein Einstieg eines chinesischen Konzerns mit staatlicher Rückendeckung könnte nicht nur strukturelle Wettbewerbsbedingungen verschieben, sondern auch strategisch sensible Bereiche berühren. Neben der Marktallokation geht es auch um Fragen von politischem Einfluss und Abhängigkeit, gerade bei Unternehmen mit Schlüsselpositionen in der europäischen Wirtschaft. Laut aktuellen Berichten wird die Entwicklung eng von der Branche beobachtet; Insider zweifeln, ob ein 'Ja' aus Brüssel ohne strenge Auflagen möglich ist.

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