Der CDU-Politiker Christoph Ploß fordert öffentliche Sonnencreme- und Wasserspender in deutschen Städten als Teil des Hitzeschutzes. Neben gekühlten Aufenthaltsorten und mehr städtischem Grün sieht er die Städte schlecht auf künftige Hitzewellen vorbereitet. Hintergrund ist der sich verstärkende Trend zu extremeren Sommern und der Umstand, dass viele Kommunen nach wie vor kein umfassendes Konzept gegen Hitzegefahren entwickelt haben. Recherchen zeigen, dass urbane Hitzeinseln insbesondere für ältere Menschen, Kinder oder chronisch Kranke großes Risiko bedeuten und die WHO wiederholt Maßnahmen wie öffentliche Schattenplätze, Wasserausgaben und Aufklärungskampagnen empfohlen hat. Mehrere Städte erproben bereits innovative Ansätze – darunter mobile Abkühlstationen, verstärkte Pflege von Stadtbäumen und Kooperationen mit Drogeriemärkten für kostenlose Sonnencreme. Trotz politischer Vorschläge wie dem von Ploß mangelt es derzeit aber oft noch an finanzieller und organisatorischer Umsetzung, was angesichts künftiger Klimaprognosen besorgniserregend bleiben dürfte.