Im Kern fordert Jürgen Hardt einen festen Schulterschluss der NATO-Staaten, um sowohl Russland als auch China deutliche Grenzen aufzuzeigen. Nach aktuellem Stand steht die Geschlossenheit des Bündnisses tatsächlich im Fokus vieler Debatten, denn innerhalb der NATO laufen gerade intensive Beratungen, wie weit Waffenlieferungen an Kiew gehen sollen – und wo eine 'rote Linie' gegenüber Moskau und Peking verlaufen sollte. Einige Beobachter warnen allerdings, dass härtere Worte allein vermutlich nicht reichen werden, um den Ukraine-Krieg zu beeinflussen; sie fordern konkrete Maßnahmen wie mehr finanzielle und militärische Unterstützung, aber zugleich diplomatische Kanäle offenzuhalten. In den vergangenen 48 Stunden berichten viele Leitmedien über die angespannte Stimmung vor dem Gipfel: So betont die ZEIT, dass das Thema neue Beitrittsländer und NATO-Erweiterung für zusätzliche Dynamik sorgt; der SPIEGEL verweist auf Hinterzimmerverhandlungen, bei denen auch interne Zweifel am Kurs der USA zur Sprache kommen; die Süddeutsche Zeitung hebt hervor, dass die Sorge über globale Eskalation bei allen Statements der Politiker spürbar ist: Niemand will einen Dritten Weltkrieg riskieren, aber Untätigkeit ist genauso wenig eine Option.
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