CIOs am Scheideweg: KI soll 2026 endlich Geschäftswert liefern, aber Umsetzung und Talent fehlen – Einblicke aus dem Experis CIO Outlook 2026

Frankfurt am Main – Für die IT-Chefetagen wird der Druck größer: Künstliche Intelligenz ist längst kein Zukunfts-Thema mehr, sondern muss spätestens 2026 reale Werte für das Geschäft generieren. Wo bislang Proof-of-Concepts und Pilotprojekte dominierten, rückt nun die Frage in den Mittelpunkt, wie KI tatsächlich Prozesse verbessert und messbaren Nutzen bringt – ohne dabei Sicherheit oder Human-Faktor zu vernachlässigen. Die aktuelle Studie von Experis zeigt: Viele CIOs kämpfen mit Widerständen, Tempo, Sicherheitsfrage und der Suche nach Talenten.

heute 09:04 Uhr | 3 mal gelesen

CIOs bewegen sich aktuell auf unsicherem Terrain: Sie sollen digitale Innovationen anschieben, das Unternehmen sicher machen und Wachstum ermöglichen – und das alles gleichzeitig. Sven Brumund von Experis bringt es auf den Punkt: 2026 wird zum Prüfstein für tatsächlichen Mehrwert durch KI. Vieles stockt nicht bei der Technik, sondern beim Schritt von der Idee in die Praxis, etwa wenn Roll-out-Prozesse, Skills oder klare Verantwortlichkeiten fehlen. Genau da setzt Experis laut eigener Aussage an – mit Tech-Talenten und Team-Weiterbildung für produktive KI-Einsätze.

IT und Business wachsen zusammen

Wichtigste CIO-Priorität laut Studie: Die enge Verzahnung von IT- und Unternehmensstrategie. Fast die Hälfte aller Führungskräfte sieht das nun als Kernaufgabe. Cybersicherheit bleibt hoch relevant, verliert aber gegenüber dem Thema Business Alignment an Rang, ebenso wie klassische Effizienzsteigerungen. Kommunikationsprobleme im Topmanagement behindern den Schulterschluss – fast zwei Drittel der CIOs sehen hier (noch) Wissenslücken auf Vorstandsebene.

KI bringt erste Resultate – aber Transformation bleibt mühsam

Ein kleiner Lichtblick: Über die Hälfte der IT-Entscheider meldet erfreuliche Resultate durch KI- und Tech-Investitionen, vor allem mit Cloud-Ansätzen, Automatisierung und digitalen Infrastrukturen. Dennoch warnen viele davor, zu schnell zu viel zu wollen: Fehlende Priorisierung, althergebrachte Systeme und Datenschutz machen Tempo und Skalierung schwer. Auch interne Vorbehalte bleiben eine Hürde.

Cybersecurity & Unabhängigkeit im Fokus

Immerhin – Budgets fließen weiter verstärkt in Cybersecurity und den Schutz der digitalen Souveränität. Gerade in Europa entsteht daraus aber ein Dilemma: Während Kontrolle wichtiger wird, wächst paradoxerweise die Abhängigkeit von externen Dienstleistern. Fast drei Viertel der Unternehmen arbeiten ihre Sicherheitskompetenzen – etwa durch Schulungen – Jahr für Jahr weiter aus.

Schlussfolgerung: Fähigkeiten, Prozesse und Mut zur Umsetzung zählen jetzt

Letztlich geht es für CIOs nun darum, Mut zu beweisen: Kontinuierliches Lernen, flexible Teams und das konsequente Ausrichten von IT an den Unternehmenszielen werden zur Überlebensfrage – so das Fazit der Studie. Wer alte Strukturen durchbricht und dabei Security, Business-Fokus und Team-Dynamik nie aus dem Blick verliert, bleibt im Rennen. Experis bietet eigenen Angaben nach hierzu Talent- und Technologielösungen aus einer Hand und betont die Rolle menschlicher Kreativität beim technischen Fortschritt.

Mehr zur Studie, Kontakt und weitere Infos: Hier der komplette Report. Ansprechpartnerin bei Experis ist Dr. Katrin Luzar, Email: presse@manpower.de. Web: https://www.experis.de

CIOs weltweit kommen laut Experis CIO Outlook 2026 enorm unter Zugzwang: Der Beweis, dass KI-Investitionen nicht nur Zukunftssignal, sondern echter Werttreiber fürs Geschäft sind, wird 2026 erwartet. Während IT-Business-Alignment immer wichtiger wird, bleibt der Wandel herausfordernd, weil interne Widerstände, Kommunikationshürden im Topmanagement, und der anhaltende IT-Fachkräftemangel das Vorankommen erschweren. Hinzu gesellen sich Zielkonflikte, etwa die wachsende Abhängigkeit von externen Dienstleistern trotz Wunsch nach digitaler Souveränität, und die knifflige Balance zwischen Innovationsdruck und Sicherheitsanforderungen. Aktuelle Medienberichte (Stand 20. Mai 2024) unterstreichen: In zahlreichen deutschen Unternehmen herrscht Unsicherheit, wie KI zentral und verantwortlich eingeführt wird – regulatorische Fragen, Datenschutzbestimmungen und akuter Personalmangel verhindern vielerorts den Schritt von der Vision zum messbaren Ergebnis. Gleichzeitig nehmen die Investitionen zu: Besonders in Cloud-Dienste, Prozessautomatisierung und Cybersicherheit wird weiter stark investiert. Experten und Gewerkschaften warnen indes vor dem Risiko, dass KMUs bei der KI-Transformation abgehängt werden könnten, wenn der Zugang zu Know-how und Talenten nicht massiv verbessert wird.

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