Drama in der Nachspielzeit: Spanien wirft Portugal aus dem Turnier
Im WM-Achtelfinale rang Spanien die portugiesische Auswahl mit 1:0 nieder – das Tor fiel, als kaum noch jemand an einen Treffer glaubte. Mikel Merino, eiskalt in der Overtime, versenkte den Ball nach cleverem Pass von Ferran Torres und ließ die Defensive Portugals alt aussehen. Die Begegnung war von Anfang an umkämpft, beide Teams lauerten auf ihre Chance.
06.07.26 23:05 Uhr | 1 mal gelesen
Schon in den ersten Minuten war zu spüren, wie hoch die Spannung in diesem Duell war: Die Spanier kamen über Oyarzabal fast zum frühen Tor, aber sein Schuss schrammte hauchdünn am Kasten vorbei. Portugal konterte – Nuno Mendes knallte das Leder an die Latte, Glück für Spanien. Nach der Pause kämpften beide Mannschaften um die Kontrolle, doch Hochkaräter blieben Mangelware. Interessant: Cristiano Ronaldo – vielleicht Abschied nehmend von der WM-Bühne – konnte dem Spiel nicht seinen Stempel aufdrücken, auch wenn man ihm den Willen anmerkte. Spaniens Mut zur offensiven Einwechslung zahlte sich spät aus: Mit Torres und Merino kam noch mal Schwung, und tatsächlich entschied Merino in der letzen Aktion die Partie für die Iberer. Für die Portugiesen endet das WM-Abenteuer abrupt. Spanien darf hingegen weiter von der großen Bühne träumen, auch wenn sie vermutlich wissen, dass das Viertelfinale gegen USA oder Belgien eine andere Hausnummer wird. Komisch eigentlich, wie nah Glück und Frust manchmal beieinanderliegen.
Spanien steht nach einem langen, weitgehend chancenarmen Schlagabtausch im Viertelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft, nachdem Merino ganz zum Schluss traf. Das nahezu aus dem Nichts gefallene Siegtor steht exemplarisch für die Geduld des spanischen Teams, das in einer Partie ohne klaren Favoriten seine Nerven behielt. Neuere Recherchen berichten, dass sich rund um die spanische Nationalmannschaft eine vorsichtige Euphorie breitmacht, während portugiesische Medien die verpassten Möglichkeiten – vor allem von Ronaldo – kritisch beleuchten. Auch auffällig: Das Spiel hat neue Diskussionen über notwendige Generationenwechsel in beiden Teams losgetreten. In Kommentaren aus spanischen und portugiesischen Sportzeitungen spiegelt sich die Erleichterung beziehungsweise Ernüchterung wider, verbunden mit der Frage, wie diese Ergebnisse ihre Fußballkultur prägen werden.