England trotzt Unterzahl und bezwingt Mexiko im dramatischen WM-Achtelfinale

Trotz eines einstündigen Gewitter-Delays und einer Roten Karte behauptete sich England mit einem knappen 3:2-Sieg gegen Gastgeber Mexiko und steht nun im Viertelfinale der Fußballweltmeisterschaft.

heute 05:11 Uhr | 1 mal gelesen

Es war ein Abend, bei dem selbst der Himmel Nerven zeigte: Erst hatte ein heftiges Gewitter die Partie im voll besetzten Aztekenstadion deutlich verzögert, dann schickten sich beide Teams an, ein WM-Achtelfinale abzuliefern, das im Gedächtnis bleibt. Die Engländer, getragen von einem stark aufspielenden Jude Bellingham, gingen in der 36. Minute per Kopf in Führung – ausgerechnet nach Flanke des flinken Saka. Kaum zwei Zeigerumdrehungen später war es erneut Bellingham, der nach einer giftigen Kane-Hereingabe das 2:0 markierte. Doch Mexiko ließ sich nicht abschütteln: Quinones tauchte kurz vor der Pause im Strafraum auf und verkürzte clever. Nach dem Seitenwechsel wurde es hektischer. Karten wurden häufiger gezückt als Smartphones bei einem Tornado. Früh erwischte es den englischen Abwehrspieler Quansah, der nach einem rustikalen Einsteigen glatt Rot sah – das Momentum schien zu kippen. Nur vier Minuten darauf trat Kane mit Eiseskälte zum Elfmeter an (warum müssen es eigentlich immer die Stürmer sein?), traf sicher: 3:1. Doch Mexiko, irgendwo zwischen Wut und Hoffnung schwankend, kam zurück. Jimenez verwandelte seinen Elfer, plötzlich schien wieder alles möglich. England war nun zu zehnt, verteidigte mit Herz und ein bisschen Chaos – Pickford im Tor musste mehrfach in höchster Not retten. Irgendwie brachte Southgates Elf den knappen Vorsprung ins Ziel. Norwegen wartet nun – und wer weiß, ob der englische Sturm nicht schon in der nächsten Runde toben wird.

Englands Viertelfinal-Einzug wurde durch eine couragierte Teamleistung trotz Unterzahl gesichert, wobei Bellingham und Kane als Torschützen herausstachen. Der Spielverlauf war geprägt von intensiven Zweikämpfen, einem frühen 2:0-Vorsprung und hitzigen Momenten, die mit mehreren Karten gipfelten. Neu zu erwähnen ist, dass Diskussionen rund um Quansahs Platzverweis und die VAR-Entscheidungen das Spielgeschehen abseits des Rasens zusätzlich befeuerten; zudem betonten Medien heute Englands Effektivität bei Standards im Vergleich zur Gruppenphase und hoben Pickfords Paraden in der Schlussphase hervor.

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