Frankreich zittert sich gegen Paraguay ins WM-Viertelfinale

Frankreich setzt sich in einem zähen Achtelfinale gegen das Überraschungsteam Paraguay mit einem knappen 1:0 durch – und steht somit vor einer neuen, kniffligen Aufgabe im Viertelfinale.

05.07.26 01:07 Uhr | 3 mal gelesen

Frankreichs Nationalmannschaft hat sich mit Müh' und Not ins Viertelfinale der Fußball-WM gerettet: Ein einziger Strafstoßtreffer – Mbappé, wer sonst? –, brachte in der 70. Minute die Entscheidung. Schon die Anfangsminuten waren eine Geduldsprobe: Die Franzosen pressten, liefen an, aber Paraguays Defensive stand stoisch wie ein Fels. Ousmane Dembélés herrlicher Versuch, kurz vor der Pause, zischte haarscharf vorbei. Für Paraguay, ohnehin als Underdog gehandelt, fühlte sich das torlose Halbzeitergebnis wie ein kleiner Sieg an. Nach der Pause dann mehr Feuer aus Frankreichs Richtung, und plötzlich Chaos: Doué wird im paraguayischen Strafraum von den Beinen geholt. Erst Unsicherheit, dann VAR: Elfer. Mbappé bleibt eiskalt, das Netz wackelt. Paraguays Schlussbemühungen wirkten bemüht, doch ehrlich gesagt: Der ganz große Glaube fehlte. Irgendwie verständlich, bei dieser Übermacht an blauen Trikots. Damit wartet im Viertelfinale eine neue Herausforderung: Marokko, das wenige Stunden zuvor dem Gastgeber Kanada das WM-Aus beschert hatte. Und wer weiß, vielleicht klopft schon wieder Überraschungspotenzial an die Tür.

Frankreich schafft mit einem knappen Elfmeter-Sieg gegen Paraguay den Sprung ins WM-Viertelfinale. Die Franzosen kontrollierten das Spielgeschehen, taten sich aber schwer gegen ein tiefstehendes paraguayisches Team, das sich vor allem auf Abwehrarbeit konzentrierte. Kylian Mbappé besorgte per Strafstoß den entscheidenden Treffer nach einem Foul an Doué; mit dem Sieg kommt es zum nächsten Duell mit Marokko, das sich gegen Kanada durchsetzen konnte. Aktuell berichten viele Medien, dass Frankreich – trotz Favoritenrolle – weiterhin Schwierigkeiten gegen defensiv eingestellte Teams hat, was im Hinblick auf das Viertelfinale gegen das extrem laufstarke Marokko-Spiel durchaus Anlass zur Sorge gibt. Darüber hinaus wird in französischen Medien kontrovers diskutiert, ob Trainer Didier Deschamps mutiger hätte wechseln müssen, um mehr Schwung in die Offensive zu bringen. Hintergrund: Einige Stammspieler wirkten überspielt, und die Bank hielt einige Talente bereit, die nicht zum Einsatz kamen. Parallel wird von Experten darauf hingewiesen, dass der VAR weiterhin für Gesprächsstoff sorgt. Der Strafstoß für Frankreich wurde nicht von allen Beobachtern als klar bewertet; die Stimmung in den sozialen Netzen ist entsprechend geteilt. Interessant ist zudem, dass Marokkos Erfolg gegen den Co-Gastgeber Kanada als neuer Meilenstein in der Entwicklung afrikanischer Teams gewertet wird. Es bleibt abzuwarten, wie sich Frankreich auf eine wieder taktisch und physisch fordernde Partie einstellt.

Schlagwort aus diesem Artikel