Generationswechsel beim Podcast "11KM": Kevin Ebert übernimmt das Mikrofon

München – Ab September 2026 bekommt das Moderationsteam des bekannten Podcasts "11KM: der tagesschau-Podcast" frischen Wind. Kevin Ebert kommt dauerhaft an Bord, während David Krause sich verabschiedet, um sich neuen Projekten zu widmen. Im Wechsel mit Elena Kuch wird Ebert künftig die investigative Reise durch tagesaktuellen Journalismus begleiten.

03.07.26 13:00 Uhr | 2 mal gelesen

Es ist immer spannend, wie öffentlich-rechtliche Formate jede Menge Wandel, aber auch Kontinuität erleben. Der Wechsel beim Podcast "11KM: der tagesschau-Podcast" ist so ein klassischer Fall: David Krause, dessen Stimme viele kennen, schließt das Kapitel für sich und gibt an Kevin Ebert weiter – einen Kollegen, der zwar schon als Vertretung vertraut ist, nun aber endgültig das Mikro festhält. Adrian Feuerbacher vom NDR brachte es recht respektvoll auf den Punkt: Krauses moderierende Handschrift wird fehlen, und dennoch – Eberts Einstieg bringt frische Nuancen ins Team. Hinter den Kulissen ist die Freude über das neue Duo – mit Elena Kuch und eben Kevin Ebert – deutlich spürbar. Andrea Kister vom BR betont: Ebert verbindet Erfahrung und Sympathie, bleibt dem Sender auch durch "PULS Reportage" treu und erweitert sein journalistisches Spektrum. Wer Kevin Ebert kennt, weiß: Er hat auf YouTube mit "PULS Reportage" schon ein riesiges Publikum gewonnen, improvisiert, erklärt, recherchiert – die oft nötige Mischung aus poliertem Wissen und angefasstem Zweifel. Sein journalistisches Profil wurde mit mehreren Auszeichnungen bescheinigt. Währenddessen bleibt Elena Kuch als weitere tragende Säule mit dabei – ihre Karriere pflegt eine erstaunliche Kante, vor allem mit investigativen Großprojekten wie den "Panama Papers" oder der brisanten "Rammstein"-Doku. Da kracht es auch mal ordentlich, inhaltlich und medial. "11KM" bleibt seinem Anspruch treu: Ein Podcast, der Nachrichten nicht nur anreißt, sondern bohrt – tief bis zum buchstäblichen Grund, was die Namensgebung nach dem Marianengraben geschickt aufgreift. Das Format richtet sich an Leute, die keine schnelle News-Welle suchen, sondern die Gezeiten verstehen wollen. Täglich (naja, werktäglich) gibt es etwa 30 Minuten konzentrierten Input von redaktionell vernetzten ARD-Journalist:innen, die sich für hochwertige Geschichten nicht zu schade sind. Diese Podcast-Plattform schürft Fakten, Stimmungen und Hintergründe – und öffnet ein Fenster für jene, die dem Alltäglichen mehr auf den Grund gehen möchten.

Mit Kevin Ebert halten frische Impulse Einzug in den "11KM"-Podcast, während das bisherige Redaktionsteam weiterhin gewohnte Qualität liefert. Der Podcast bleibt damit nicht nur relevant für ein jüngeres Publikum, sondern positioniert sich auch im Vergleich zu anderen Nachrichtenformaten als besonders tiefgründig, indem er komplexe Zusammenhänge ausleuchtet – jüngste Themen reichten von internationalen Skandalen bis zu gesellschaftlichen Debatten. Aus aktuellen Recherchen, etwa bei der Süddeutschen Zeitung und dem Spiegel, geht hervor, dass die Podcast-Landschaft im deutschsprachigen Raum gerade starken Zuwachs und Wandel erlebt: Formate wie "11KM" oder "Alles gesagt?" stoßen dabei auf wachsendes Interesse, gerade wenn sie Einblick hinter die Kulissen und differenzierte Diskussionen bieten (vgl. Quelle: Süddeutsche Zeitung, Quelle: Spiegel Online). Parallel berichten themennahe Medien davon, dass viele Journalist:innen zunehmend zwischen klassischen Newsrooms und modernen Podcast-Teams pendeln und so neue Erzählformen entwickeln (Quelle: Zeit Online).

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