Die Hamburger Sparkasse beweist, dass Unternehmenskultur mehr ist als bloß ein Modewort: Laut einer aktuellen Auswertung zählt sie zu den Top-Arbeitgebern (nicht nur unter den Banken) und erhält auf Bewertungsportalen Bestnoten von Mitarbeitenden. Offenbar macht sich die jahrelange Arbeit an einer transparenteren, wertschätzenden Kultur bezahlt, wie an den Bewerberzahlen und der schnellen Vergabe der Ausbildungsplätze zu erkennen ist. Was auffällt: Wer im Finanzsektor Boden gutmachen will, kommt an gelebten Werten und echter Wertschätzung offensichtlich nicht mehr vorbei. Recherchen zeigen zudem, dass viele Banken derzeit vor der Herausforderung stehen, im Wettbewerb um Talente mit Themen wie Digitalisierung, flexiblem Arbeiten und Diversität zu punkten. In den letzten Tagen berichteten mehrere Nachrichtenportale darüber, dass gerade genossenschaftliche und regionale Banken wie die Haspa mit familiärem Arbeitsklima und Entwicklungsmöglichkeiten punkten (ZEIT Online, 07.06.2024; FAZ.NET, 06.06.2024). Zudem wird der Arbeitsmarkt für Banken durch den Personalmangel und neue regulatorische Anforderungen als zunehmend umkämpft beschrieben, was moderne Personalpolitik in den Mittelpunkt rückt (Handelsblatt, 07.06.2024). Der Trend geht also eindeutig Richtung mehr Menschlichkeit im Bankenwesen, was sich unmittelbar auf Image und Bewerberzahlen auswirkt.