Die Enthüllung über Kai Wegners fehlende morgendliche Telefonkommunikation wirft Fragen zum tatsächlichen Krisenmanagement im Berliner Blackout auf. Öffentliche Aussagen stehen laut Recherchen des 'Tagesspiegel' im Widerspruch zu den vom Senat dokumentierten Abläufen, was Zweifel an der Transparenz und Koordination in solchen Notlagen aufkommen lässt. Parallel dazu wächst der Druck auf politische Verantwortliche, wie sie zukünftig während massiver Infrastrukturstörungen handeln und kommunizieren: Bürger wollen gerade in solchen Momenten direkte Reaktionen, keine Unklarheiten. – Interessant ist, dass einige andere Berichte aus diesen Tagen thematisieren, wie schlecht die Krisenkommunikation generell funktionierte: Manche Betroffene wussten stundenlang nicht einmal, warum der Strom ausfiel. Neue Recherchen zeigen, dass auch in anderen europäischen Metropolen jüngst ähnliche Blackouts zu Vertrauenskrisen führten.
07.07.26 17:10 Uhr