Die aktuelle politische Entscheidung, die telefonische Krankschreibung abzuschaffen und Krankschreibungen schon ab dem ersten Krankheitstag verpflichtend zu machen, wird von Hausärzten scharf kritisiert. Durch die geplanten Änderungen befürchten sie, dass der bürokratische Aufwand in den Praxen explodiert und viele Patienten unnötig zum Arzt müssen. Trotz statistischer Beweise dafür, dass die Telefon-Krankschreibung den Krankheitsstand nicht erhöht hat, setzt die Politik auf strengere Regeln – aus Sicht der Ärzte auf Kosten der Versorgungssicherheit und zum Nachteil aller Beteiligten. Laut aktueller Recherche ist die Debatte um die Abschaffung der Telefon-Krankschreibung in Deutschland äußerst kontrovers: Viele Verbände warnen vor gefährlicher Mehrbelastung, während politische Entscheidungsträger auf ein angebliches Missbrauchspotenzial verweisen. In mehreren aktuellen Medienberichten nimmt vor allem der Hausärzteverband Stellung – er fordert praxisnahe und patientenfreundliche Regelungen, weil andernfalls sowohl das medizinische Personal als auch die Patientinnen und Patienten unter zusätzlichen Belastungen leiden. Digitalisierung im Gesundheitswesen wird weiterhin als Chance gesehen, doch politisch bleibt der Streit um sinnvolle Entlastung und Vertrauensvorschuss für Patienten offen.