Hausärzte laufen Sturm gegen Ende der telefonischen Krankschreibung

Hausärzte sind empört: Die geplante Abschaffung der Telefon-Krankschreibung sowie die neue Regel, Krankmeldungen schon ab dem ersten Fehltag vorzulegen, stoßen auf scharfen Protest.

heute 10:37 Uhr | 4 mal gelesen

Was da vonseiten der schwarz-roten Koalition nun beschlossen wurde, lässt viele Hausärzte fassungslos zurück. Markus Blumenthal-Beier vom Hausärzteverband drückt es mit drastischen Worten aus und spricht von einer "kaum mehr einzufangenden Bürokratielawine". In den Praxen, das ist schon jetzt zu spüren, türmt sich die Papierarbeit. Die Politik, so der Vorwurf, ignoriere jegliche Fakten und spiele bewusst mit der massiven Überlastung der medizinischen Grundversorgung. Interessanter Punkt: Laut Studien hat die telefonische Krankschreibung nachweislich nicht zu einem Anstieg bei den Fehltagen geführt – das Gegenteil der offiziellen Sorge. Ein rein statistisches Phänomen durch digitale Erfassung, sagt der Verbandschef. Doch die Pflicht zur ärztlichen Bescheinigung ab Tag eins? Die sorgt seiner Prognose nach dafür, dass Massen von Menschen nur für einen Schein zum Arzt pilgern. Ein ziemlicher Irrsinn, wenn man bedenkt, dass dabei echte Patienten mit akuten Problemen noch länger warten müssen. Wer schon mal erkältet und genervt im vollen Wartezimmer saß, ahnt, was auf das Gesundheitssystem zurollt – und warum Hausärzte Alarm schlagen.

Die aktuelle politische Entscheidung, die telefonische Krankschreibung abzuschaffen und Krankschreibungen schon ab dem ersten Krankheitstag verpflichtend zu machen, wird von Hausärzten scharf kritisiert. Durch die geplanten Änderungen befürchten sie, dass der bürokratische Aufwand in den Praxen explodiert und viele Patienten unnötig zum Arzt müssen. Trotz statistischer Beweise dafür, dass die Telefon-Krankschreibung den Krankheitsstand nicht erhöht hat, setzt die Politik auf strengere Regeln – aus Sicht der Ärzte auf Kosten der Versorgungssicherheit und zum Nachteil aller Beteiligten. Laut aktueller Recherche ist die Debatte um die Abschaffung der Telefon-Krankschreibung in Deutschland äußerst kontrovers: Viele Verbände warnen vor gefährlicher Mehrbelastung, während politische Entscheidungsträger auf ein angebliches Missbrauchspotenzial verweisen. In mehreren aktuellen Medienberichten nimmt vor allem der Hausärzteverband Stellung – er fordert praxisnahe und patientenfreundliche Regelungen, weil andernfalls sowohl das medizinische Personal als auch die Patientinnen und Patienten unter zusätzlichen Belastungen leiden. Digitalisierung im Gesundheitswesen wird weiterhin als Chance gesehen, doch politisch bleibt der Streit um sinnvolle Entlastung und Vertrauensvorschuss für Patienten offen.

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