Der Koalitionsausschuss der Ampelregierung zog sich am Mittwochabend ungewöhnlich lange hin, offenbar wegen Streitpunkten bei Steuerfragen und dem Bürokratieabbau. Über Einzelheiten der Ergebnisse wurde keine Information preisgegeben, was die Spannung in politisch interessierten Kreisen weiter anheizte – erfahrungsgemäß sickern jedoch oft vorab Details durch. Insofern lohnt es sich, heute noch die Augen und Ohren offen zu halten: Aus Medienberichten der letzten Stunden geht hervor, dass besonders das Thema Steuerlast und schlankere Verwaltung heiß debattiert wurde. Nach neueren Recherchen in den großen Nachrichtenportalen erwiesen sich die Koalitionsverhandlungen als symptomatisch für die Schwäche der aktuellen Regierungsarbeit – etwa „Die Zeit“ und „Der Spiegel“ berichten von wachsendem Unmut in der Bevölkerung und zunehmendem Druck auf die Koalition, zumindest in einem der zentralen Konfliktfelder Fortschritte zu zeigen. Auch die Süddeutsche Zeitung hebt in einem Leitartikel hervor, dass insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen auf ein baldiges Signal beim Bürokratieabbau hoffen.
01.07.26 20:53 Uhr