Medizinisches Cannabis in der Schweiz: Engpass vorerst verhindert

Kloten, Zürich – Die Schweizer Nachfrage nach medizinischem Cannabis steigt kontinuierlich, während das Angebot an seine Grenzen stößt. Jetzt schließt die Astrasana Holding AG eine neue Allianz mit der deutschen Sanity Group, um Lieferausfälle zu vermeiden und Patient:innen in der Schweiz weiterhin zu versorgen.

heute 09:53 Uhr | 2 mal gelesen

Wer hätte gedacht, dass sich medizinisches Cannabis in der Schweiz so rasant entwickelt? Seit der Lockerung der Vorschriften 2022 hat sich die Szene ordentlich aufgemischt: Mittlerweile setzen etwa 6.000 Betroffene auf cannabinoidbasierte Medikamente – und die Zahlen klettern weiter. Yves Antoniazzi, Chef von Astrasana, sieht darin einen klaren Auftrag: 'Wir müssen mit dem Angebot Schritt halten.' Und weil das nicht allein zu stemmen ist, kommt die Kooperation mit der deutschen Sanity Group gerade recht. Gemeinsam bringen sie jetzt unter anderem die Marke "avaay Medical" in immer mehr Apotheken – mehr als zwanzig sind es schon, Tendenz steigend. Interessant ist: In Deutschland herrscht bei medizinischem Cannabis seit den Gesetzesänderungen ziemliches Chaos und es fehlt an Lieferfähigkeit. Genau das will die Schweiz vermeiden. Astrasana hat besonders früh in solide Lieferketten investiert und fährt jetzt die Ernte ein, wenn man so will. Die Sanity Group bringt Know-how und verlässliche Strukturen mit – und das wird künftig auch gebraucht, denn der steigende Bedarf ist spürbar. Die internationale Orientierung von Astrasana – etwa mit Niederlassungen in Japan oder Großbritannien – zeigt, dass es schon längst kein Nischenthema mehr ist. Kleine Randnotiz: Unter dem Dach der Sanity Group hängen diverse Marken, die von Lifestyle-Produkten über Arzneimittel bis hin zur Forschung an Konsumcannabis-Pilotprojekten reichen – sogar in der Schweiz. Klingt fast nach einer kleinen Cannabis-Revolution, die weder vor Ländergrenzen noch vor alten Klischees Halt macht.

Die Schweizer Nachfrage nach medizinischem Cannabis wächst rapide, ausgelöst durch die einfacheren Verschreibungsregeln seit 2022. Astrasana stellt sich diesem Trend mit einer Partnerschaft mit der Sanity Group, um eine stabile Versorgung sicherzustellen und Engpässe zu vermeiden – ein Schritt, der angesichts der Lieferprobleme in anderen Ländern wie Deutschland besonders notwendig erscheint. Beide Unternehmen setzen auf hohe Qualitätsstandards und internationale Zusammenarbeit, wodurch sich die Schweiz immer stärker als europäischer Vorreitermarkt für medizinisches Cannabis positioniert. --- **Aktuelle Entwicklungen und weiterführende Informationen:** Aktuelle Recherchen zeigen, dass die Legalisierung und der medizinische Einsatz von Cannabis in der Schweiz von Fachexpert:innen als risikoarm für die Patient:innen und den Markt betrachtet werden, solange klare regulatorische Rahmen herrschen. Die Zahl der Verschreibungen hat sich binnen eines Jahres fast verdoppelt, was diskutiert wird, weil einige Fachverbände eine bessere wissenschaftliche Begleitung und eine schnellere Anpassung der Regularien fordern. Zudem mehren sich Stimmen, die auch den Freizeitkonsum stärker reguliert sehen möchten, um Engpässe am medizinischen Markt zu verhindern. (Quelle: [t3n.de](https://t3n.de)) Demgegenüber ist in Deutschland die Legalisierung immer noch von Unsicherheiten geprägt, insbesondere was die Sicherstellung der Versorgungssicherheit angeht – sowohl für medizinische als auch für private Konsumenten. Marktführer warnen vor schnell wachsenden Lieferproblemen und der Gefahr von minderen Qualitäten, sollten Regulierungen nicht nachgezogen werden. Die Erfahrung in der Schweiz könnte als positives Beispiel in die deutsche Debatte einfließen. (Quelle: [spiegel.de](https://www.spiegel.de)) Ein weiteres Thema, das auffällt, ist das steigende Interesse internationaler Investoren, die Schweizer Unternehmen als attraktive Partner sehen. Die politischen Debatten um Cannabis bleiben allerdings hitzig: Während einige Kantone weitergehende Lockerungen fordern, warnen konservative Kreise vor zu weitgehenden Schritten und dem "kalten Export" von Erfahrung – nicht nur Cannabis, sondern auch Regularien betreffend. (Quelle: [faz.net](https://www.faz.net))

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