meteocontrol präsentiert bluelog Neo: Neue Steuerzentrale für Energieanlagen

Augsburg/München – Im Rahmen der Messe The smarter E Europe in München hat meteocontrol GmbH mit bluelog Neo eine komplett überarbeitete Lösung für Steuerung, Monitoring und Energiemanagement in PV-, Speicher- und Hybridkraftwerken vorgestellt. Die Plattform wurde speziell für eine zunehmend anspruchsvolle Energieanlagen-Landschaft entwickelt, die durch Wachstum, mehr Komplexität und neue gesetzliche Anforderungen geprägt ist. Hinter bluelog Neo steckt leistungsstarke Hardware, eingebaute Sicherheits-Features und ein flexibles Lizenzmodell – damit richtet sich die Lösung an professionelle Betreiber, die große Projekte und vielfältige Technologien zusammenbringen müssen.

heute 07:19 Uhr | 2 mal gelesen

bluelog Neo richtet sich an alle, die sich mit großen Energieanlagen beschäftigen – sei es als EPC, unabhängiger Stromproduzent, Betreiber oder O&M-Spezialist. Worum es im Kern geht? Anlagen müssen nicht mehr nur gebaut, sondern dauerhaft sicher, effizient und mit Blick auf Netzkonformität gesteuert werden. Laut Dr. Stijn Stevens, dem CTO von meteocontrol, stehen wir an einer Schwelle: Die Energiewende ist keine Spielwiese mehr, sondern verlangt höchste Professionalität in Betrieb und Sicherheit. Was dabei raussticht: Das System bündelt Steuerung, Monitoring und Management in einem Gerät – und das auf neuer, robuster Hardware. Über getrennte Ethernet-Schnittstellen werden strikt interne Netzwerke von externen Datenströmen getrennt. Das ist sozusagen wie eine doppelte Haustür, um Einbrechern das Leben schwer zu machen. Bis zu 100 angeschlossene Geräte kann das System verwalten, selbst im aktiven Regelbetrieb. Für Langstreckenlauf ist gesorgt – das System hält auch rauen Industrie-Alltag aus. Cybersicherheit ist übrigens nicht nice-to-have, sondern fest eingebaut: Mit zertifiziertem Secure Element und Secure Boot ist Manipulation quasi ausgeschlossen. Die Plattform wird so gestaltet, dass sie in Zukunft auch strengere Vorschriften wie den Cyber Resilience Act meistert. Auch bei Lizenzen setzt meteocontrol auf Klarheit: Individuelle Einstellmöglichkeiten für PV, Batteriespeicher oder hybride Anlagen – mehr Funktion gibt‘s per Software-Upgrade. Die Lizenzen kommen einfach über einen Server, Dateimanager-Akrobatik war gestern. Spannend für Betreiber mit bestehender Infrastruktur: Wer bereits blue'Log-XM- oder XC-Hardware hat, kann bluelog Neo größtenteils nahtlos integrieren – kostspieliges Austauschen alter Technik kann oft entfallen. Sogar Konfigurationsdaten lassen sich übertragen. Und wegen aller Vorschriften in Deutschland: Auch für Mittel- und Hochspannung gibt es zertifizierte Funktionen, und diese werden künftig auch auf ältere Systeme per Update übertragen. Zu sehen gibt‘s das Ganze erstmals im Sommer 2026 auf der Messe in München, auf den Markt kommt bluelog Neo dann ab dem vierten Quartal 2026.

Mit bluelog Neo stellt meteocontrol eine komplett überarbeitete Hard- und Softwareplattform für erneuerbare Großanlagen vor. Im Fokus stehen höchste Flexibilität (durch individuelle Lizenzen), Anschlussfähigkeit an bestehende Systeme sowie Cybersicherheit mit gehobenem Zertifizierungsniveau (z. B. FIPS 140-3 Level 3 und geplante IEC 62443-4-2). Die Lösung wird passgenau für die Herausforderungen einer zunehmend hybriden Energieinfrastruktur entwickelt – dazu zählen etwa skalierbare Überwachungsfunktionen, sichere Schnittstellengestaltung und zukunftssichere Compliance für Cybersecurity-Gesetze. In entsprechenden Foren wird die Bedeutung wachsender digitaler und regulatorischer Anforderungen für Energiebetreiber heftig diskutiert. Parallel dazu rückt auch der Impact von Cyberangriffen auf kritische Infrastruktur immer stärker in den Mittelpunkt, was Investitionen in Sicherheitstechnik wie bei bluelog Neo befeuert (vgl. aktuelle Debatten auf spiegel.de und faz.net). Ein weiterer Aspekt: Viele Firmen setzen auf modulare Upgrades und Softwarelizenzierung, weil so Wartung und Anpassung an neue gesetzliche Vorgaben ohne teuren Hardwaretausch gelingen – ein Trend, der nach neuesten Branchendiskussionen als unverzichtbar gilt.

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