FUTRUE Neurosciences ist ein echter Schritt nach vorn gelungen: Das Team hat ein hochmodernes Mikroelektrodenarray – besser gesagt, ein mikro-ECoG – erdacht und gebaut, das direkt auf der Gehirnoberfläche liegt und gezielt mit bestimmten Hirnarealen kommunizieren kann.
Im Gespräch hebt Gründer Dr. Clemens Fischer hervor, wie sich dieses neue Array von anderen Systemen absetzt: Es handelt sich, so seine Einschätzung, um das modernste 512-Kanal-System, das aktuell entwickelt wurde. Zum ersten Mal eröffnet sich damit die Möglichkeit, das Gehirn mit hoher räumlicher Präzision zu stimulieren – und digital zu vernetzen.
„Wir haben uns mit dem neuen mikro-ECoG tatsächlich selbst überrascht – es war ein Quantensprung in der Entwicklung“, findet Fischer. Die nächsten Etappenziele sind bereits gesteckt: Schon innerhalb dieses Jahres will das Team die ersten klinischen Pilotprojekte auf den Weg bringen.
Was kommt danach? Laut Fischer ist das erst der Anfang. Brain-Computer-Interfaces könnten für Menschen mit schweren Erkrankungen enorme Vorteile bringen, vielleicht sogar der Schlüssel zur Verschmelzung von Denkprozessen und Maschinen werden. Manche Ideen klingen heute noch verrückt, aber Fischer glaubt fest daran: BCIs werden unser Bewusstsein und unsere Denkmöglichkeiten neu gestalten – auf eine Weise, die wir heute nur vage erahnen können.
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Quelle: FUTRUE GmbH via news aktuell –
FUTRUE Neurosciences hat mit einem 512-kanaligen mikro-ECoG-Array einen bemerkenswerten Sprung bei Brain-Computer-Interfaces vollzogen. Das neue System erlaubt es, Gehirnsignale präzise auszulesen und zu stimulieren – was klinische Anwendungen für Patient:innen mit schweren Beeinträchtigungen möglich machen könnte. Laut Dr. Clemens Fischer ist das Unternehmen darauf aus, die neue Technologie noch in diesem Jahr für erste Versuche am Menschen fit zu machen; langfristig sieht FUTRUE im BCI-Bereich aber enormes Potenzial für die Mensch-Maschine-Kommunikation jenseits der heutigen Vorstellungskraft. Aktuelle Recherchen zeigen, dass international ein enormes Wettrennen in der BCI-Entwicklung tobt – nicht nur Startups, sondern auch Tech-Giganten wie Elon Musks Neuralink sind auf dem Spielfeld. Die ethische Debatte nimmt ebenfalls an Fahrt auf, da Datenschutz, Sicherheit und gesellschaftliche Auswirkungen immer stärker diskutiert werden. In Deutschland arbeiten zudem Verbünde wie das Bernstein Netzwerk an vergleichbaren Lösungen, mit dem Ziel, sowohl medizinische als auch alltagstaugliche Anwendungen zu entwickeln. Trotz der schnellen Fortschritte mahnen Expert:innen zur Vorsicht: Versuche an Menschen sind hochreguliert und die Risiken – von Infektionen über Fehlfunktionen bis zu gesellschaftlichen Fragen – sind nicht zu unterschätzen.