Neue Wege im Vertrieb: BarmeniaGothaer forciert Zusammenwachsen mit BSI Software und KI-Initiativen

Baden, Wuppertal, Köln – Der verschmolzene Versicherungsriese BarmeniaGothaer bricht mit alten Mustern und entscheidet sich nach der Fusion für ein gemeinsames digitales Fundament: Die BSI Customer Suite vereint Daten, Vertrieb und Kundenkontakt, gestützt durch Künstliche Intelligenz und eine offene Plattform-Architektur.

heute 11:05 Uhr | 1 mal gelesen

Die Zukunft des Versicherungsvertriebs wird gerade von BarmeniaGothaer neu geschrieben. Seit dem Zusammenschluss setzen die Verantwortlichen voll auf die CRM- und Customer-Experience-Lösung von BSI, um verschiedene Vertriebsstrukturen reibungslos zu vereinen. Die Entscheidung für BSI fiel dabei nicht nur wegen deren Flexibilität und Skalierbarkeit, sondern auch, weil sich das System beinahe wie Lego zusammenstecken lässt – passend für jede Phase und für jedes Team, das in Vertrieb, Maklerbetreuung oder im Backoffice agiert. Rund 7.000 Nutzer, vom Exklusivvertrieb bis zum Support, bekommen künftig eine zentrale Oberfläche, die Kundeninformationen kanalübergreifend zugänglich macht. Das Projekt, das erst im Herbst 2025 begann, nimmt jetzt schon Fahrt auf – erste Pilotgruppen tüfteln und testen seit Juni. Bemerkenswert: Unter dem Motto „individuelle Vertriebsbedürfnisse, modulare Grundlage“ wird nicht einfach abgelöst, sondern wirklich auf- und weiterentwickelt. Die neue Plattform unterstützt den Außendienst unter anderem mit dem BSI Tied Agent Management – das klingt, als wäre das klassische Versicherungsbüro im Umbruch. An spannenden Visionen mangelt’s jedenfalls nicht: "Ich stelle mir KI als allgegenwärtigen Helfer in unserem System vor", sagt Christoph Moll, der für die Plattform verantwortlich ist. Ein KI-Agent, der Makler brieft, Angebote checkt oder das Datenwust sichtet? Was heute noch nach Sci-Fi klingt, steht bei BarmeniaGothaer schon auf der Roadmap. Time-to-Market – das betonen sie immer wieder – sei jetzt keine Illusion mehr, sondern gelebte Praxis. Aus unterschiedlichen Lagern kommen Stimmen des Aufbruchs, aber auch der konstruktiven Skepsis. Patrick Czerwinski, einer der Projektleiter, gibt unumwunden zu: Einen CRM-Neustart während einer solchen Fusion anzupacken, ist zwar herausfordernd, aber auch eine Riesenchance, Vieles neu zu denken. Man wolle künftig weniger Komplexität, mehr Kundenfokus und digitale Erleichterung. Einige Manager vergleichen das System mit einer modularen Werkzeugkiste, andere sehen die Initiative als Sprungbrett für Innovation im deutschen Versicherungsmarkt. Viel Lob gibt’s auch von BSI-Seite: nach Ansicht von CEO Markus Brunold sitzt BarmeniaGothaer dank flexibler Vertriebsmodelle auf der Pole Position in Sachen Digitalisierung.

BarmeniaGothaer stärkt nach ihrer Fusion die digitale Schnittstelle zum Kunden durch die Einführung der BSI Customer Suite, die sämtliche Vertriebswege und Vermittler auf einer zentralen Plattform zusammenführt. Das System zeichnet sich durch hohe Anpassungsfähigkeit und eine Architektur aus, die Integration bestehender Prozesse ebenso ermöglicht wie die schrittweise Automatisierung mit KI. Aktuelle Branchentrends zeigen: Auch andere Versicherer setzen zunehmend auf datenbasierte Plattformlösungen, um Vertriebspartner besser zu unterstützen, den Kundenservice zu vereinfachen und auf Veränderungen in der Branche – etwa durch KI oder zunehmende Digitalisierungswünsche der Kunden – flexibel zu reagieren. Die Bedeutung einer zeitnahen Umsetzung und eines durchdachten Change-Managements wird in zahlreichen Medien ebenso betont wie die steigende Erwartungshaltung aller Marktteilnehmer, moderne Plattformen schnell produktiv nutzen zu können. Die Fusion selbst ist Teil eines größeren Konsolidierungstrends im Versicherungsmarkt, bei dem moderne IT-Architekturen und der Umstieg auf KI-getriebene Workflows als zukunftsfähiger Wettbewerbsvorteil gesehen werden.

Schlagwort aus diesem Artikel