Das Osterwochenende steht für viele Deutsche dieses Jahr unter dem Zeichen der hohen Benzinpreise und veränderter Mobilität: Immer mehr Menschen wechselten auf die Schiene, was zu einer deutlichen Auslastung von Fernzügen führt – besonders auf beliebten Nord-Süd- sowie Ost-West-Trassen. Die Bahn setzt zusätzliche Züge sowie neue Direktverbindungen ein, etwa zum Bodensee oder erstmals als ÖBB-Railjet Richtung italienische Adria. Zeitgleich warnen Experten wegen anhaltender Baustellen und überfüllten Zügen: Wer flexibel plant, findet aber noch Lücken im Fahrplan. Laut Berichten aus der aktuellen Tagespresse sieht man, dass gerade die klimabewusste jüngere Generation und Familien mit Kindern verstärkt den Zug bevorzugen, auch weil Klimaanekdoten und Diskussionen um Energieversorgung angesichts der internationalen Krisen um den Iran und den Ölmarkt neue Fahrt aufgenommen haben. Laut „Tagesschau“ (1. April) werden die Spritpreise nun auch zunehmend zum Wahlkampfthema und sorgen für Streit unter Koalitionsparteien, insbesondere rund um das künftige 49-Euro-Ticket und weitere Subventionen des öffentlichen Nahverkehrs.
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