Christoph Ploß macht sich für die Sanierung und den Ausbau von Freibädern in Deutschland stark und sieht in ihnen einen wesentlichen Bestandteil sozialer Infrastruktur – und keineswegs bloß Orte für Sonnentage. Laut Branchenverband DGfdB ist der Sanierungsstau mit seinen rund 34 Milliarden Euro besorgniserregend hoch; viele Kommunen kämpfen mit Personalmangel und knappen Kassen. Neue Recherchen, unter anderem von der Süddeutschen Zeitung und der Zeit, bestätigen: Der Investitionsbedarf besteht vielerorts, vor allem im Osten und in ländlichen Regionen schrumpft das Angebot stetig. Es wird deutlich, dass es Ploß nicht nur um kurzfristige Politik geht, sondern um die Frage, wie lebendige Nachbarschaft und soziale Teilhabe erhalten bleiben können – Freibäder sind hier tatsächlich auch ein Symbol für mehr als nur Wasser und Chlor. Übrigens: In einigen Regionen denken Bürgerinitiativen laut über alternative Betreiberkonzepte nach, von Genossenschaften bis zu Start-ups, da die Kommunen alleine oft nicht mehr stemmen können. Drei aktuelle Artikel: - Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet ausführlich zur angespannten Lage vieler Freibäder, verweist auf den Sanierungsrückstand und beleuchtet, wie Bürgerinitiativen vielerorts die Verantwortung für den Erhalt der Bäder übernehmen (Quelle: FAZ). - "Süddeutsche.de" zeichnet in einem langen Bericht nach, wie die Freibad-Debatte angesichts der Hitzewelle Fahrt aufnimmt, und schildert anhand von Beispielen aus Bayern die Herausforderungen durch steigende Betriebskosten und den Mangel an ausgebildeten Bademeistern (Quelle: Süddeutsche Zeitung). - Bei "ZEIT Online" steht im Fokus, wie Freibäder stetig von Schließungen bedroht sind und warum immer mehr Kommunen kreative Lösungen suchen, etwa neue Finanzierungsmodelle oder den Einsatz ehrenamtlicher Retter (Quelle: ZEIT ONLINE).