In diesem Jahr sorgt das kürzlich ausgehandelte Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) für deutlich erhöhte Aufmerksamkeit auf der Messe. Zwischen politischem Rückenwind, regulatorischen Veränderungen und vielen offenen Fragen präsentieren die Aussteller nicht nur Technologien, sondern bieten auch eine Plattform für Diskussion, Orientierung und – vielleicht der wichtigste Punkt – konkrete, anfassbare Lösungen. Die SHK+E ESSEN ist diesmal mehr als nur eine Produktschau: Sie ist als erste große Branchenschau nach Verabschiedung des GMG Treffpunkt für Dialoge über die Zukunft des Wärmemarkts und dessen neue Spielregeln.
Der Messefokus liegt klar auf Innovation: Neben Wärmepumpen, Pellets-Heizungen und hybriden Systemen finden sich smarte Sanitärkonzepte und digitale Werkzeuge fürs Handwerk. Was auffällt: Es wird verstärkt über Schnittstellen zwischen Heizung, Strom und Mobilität nachgedacht – Batteriespeicher, Photovoltaik, Wallboxen, dass alles greift jetzt Hand in Hand. Für die Sanitärwelt gibt’s diesmal einen eigenen „Hub“ mit wechselnden Schwerpunkten, Diskussionsrunden und Expertentalks. Auch Newcomer und Branchengrößen wie Hansgrohe feiern ihr Messecomeback.
Der Blick in die Hallen zeigt außerdem: Viel Platz für handfeste Praxis, etwa neue Montagetechniken gegen den Arbeitskräftemangel oder Lösungen für Hotel- und Pflegebäder. Veranstalter und Branchenvertreter betonen, dass der Ausbau des Rahmenprogramms ganz im Zeichen von Wissenstransfer und Nachwuchsförderung steht. Thematisch vielschichtig, manchmal überraschend – aber immer dicht dran am Alltag der Profis.
Tickets, Infos und das komplette Vortragsprogramm gibt’s auf www.shke-essen.de. Für Nachfragen und Presseanfragen steht Tom Kraayvanger (tom.kraayvanger@messe-essen.de) bereit.
Die SHK+E ESSEN 2026 bringt die wichtigsten Neuerungen der Gebäudetechnik-Branche direkt nach Essen und wird zum ersten Branchentreffpunkt nach Inkrafttreten des neuen Gebäudemodernisierungsgesetzes. Neben Innovationen rund um Heizung und Sanitär liegt der Fokus 2026 verstärkt auf Sektorkopplung – also der intelligenten Verbindung von Strom, Wärme und Elektromobilität –, was sich etwa in praxisnahen Kombi-Lösungen mit Wärmepumpen, PV-Anlagen und Batteriespeichern zeigt. Aktuelle Entwicklungen rund um Digitalisierung, Arbeitskräftemangel und Nachhaltigkeit greifen sowohl das umfangreiche Rahmenprogramm mit Foren und Thementagen als auch die neue Sanitär-Impulsfläche auf, wobei das Messeangebot insbesondere für Nachwuchskräfte und Quereinsteiger weiter ausgebaut wird.
Beim Blick in die Nachrichten der letzten 48 Stunden wird klar: Der Gebäudesektor steht auch national stark im Fokus, etwa hinsichtlich der politischen Diskussionen um Klimaziele und Förderprogramme, neuen DIN-Normen und den Herausforderungen bei der Fachkräftegewinnung. Viele Unternehmen und Branchenteilnehmer suchen weiterhin nach Orientierung, etwa durch neue Fördermöglichkeiten im Zuge des GMG oder gezielte Weiterbildungsangebote. Auf Branchenseiten wie spiegel.de, taz.de oder faz.net wird zudem diskutiert, wie Messen wie die SHK+E ESSEN als wichtige Schnittstelle zwischen Politik, Handwerk, Industrie und Endkunden fungieren und Impulse für eine breitere Akzeptanz und Umsetzung nachhaltiger Gebäudetechnik geben können.