Sieben Sommergespräche bei 'Berlin direkt': Bundespräsident und Kanzler machen den Anfang im ZDF

Mainz – Entspannte 20-Minuten-Interviews mit Deutschlands wichtigsten Politikern: Auch diesen Sommer lädt 'Berlin direkt' im ZDF zu einer Interviewreihe in die politische Sommerpause ein. Alles startet am 12. Juli 2026 um 19:10 Uhr mit dem vielleicht letzten großen Sommergespräch von Frank-Walter Steinmeier. Im Stream kann man übrigens schon ab 18 Uhr reinhören.

06.07.26 18:00 Uhr | 2 mal gelesen

Wieder einmal rollt das ZDF-Politmagazin 'Berlin direkt' sieben ausführliche Sommer-Interviews aus. Los geht’s mit Diana Zimmermann im Gespräch mit Bundespräsident Steinmeier. Gleich die Woche drauf setzt sich Bundeskanzler Friedrich Merz ins Gespräch – das Interview läuft direkt vor dem Anstoß zum Fußball-WM-Finale. Den CSU-Chef Markus Söder gibt es dann am 26. Juli zu sehen, dieses Mal mit Moderator Wulf Schmiese als Fragesteller. Die übrigen vier Gesprächspartner:innen kommen ebenfalls aus den großen Bundestagsparteien. Wer nicht live dabei ist, kann jederzeit im ZDF-Streaming-Portal nachschauen. Außerdem geht es mittwochs nach jedem Interview auf ZDFheute.de und im Streaming-Portal mit 'PolitiX' in die vertiefende Analyse. Kurioserweise ist dies bereits die 38. Runde dieser hochsommerlichen Gesprächsreihe – angefangen hat alles 1988 als 'Bonn direkt'. Übrigens: Wer Fragen hat, meldet sich am besten direkt bei Thomas Hagedorn (Telefon: 06131 – 70-13802, Mail: hagedorn.t@zdf.de) oder der ZDF-Kommunikation (Telefon: 06131 – 70-12108, pressedesk@zdf.de). Pressefotos sind wie immer nach Login und via E-Mail zu bekommen. Für aktuelle Updates empfiehlt sich ein Blick in die üblichen Streaming- und Presseportale des ZDF oder auch bei LinkedIn.

Die diesjährigen 'Berlin direkt'-Sommerinterviews bringen erneut sieben bedeutende Persönlichkeiten aus Politik und Bundestag ins ZDF, wobei Themen wie Europapolitik, gesellschaftliche Spannungen und zukünftige Herausforderungen Deutschlands im Mittelpunkt stehen sollen. Neu ist in diesem Jahr, dass die Interviews an für die Gäste persönlich bedeutsamen Orten aufgenommen werden – eine interessante Abweichung vom bekannten Studioformat, die einen anderen, vielleicht persönlicheren Kontext ermöglichen könnte. In der politischen Sommerpause gewinnen diese Gespräche häufig an Gewicht: Gerade in einem Jahr mit internationalen Krisen, hitzigen Debatten rund um Demokratie und Identität sowie Unwägbarkeiten nach dem Brexit und hinsichtlich der transatlantischen Beziehungen dürften die Gespräche neue Akzente und Perspektiven offenbaren. Zudem ist bemerkenswert, dass über die Hauptausstrahlung hinaus die Themen auf ZDFheute.de und in 'PolitiX' weiterdiskutiert werden – eine gezielte Vertiefung, die in anderen Senderformaten kaum stattfindet. Wer tiefer in aktuelle politische Diskussionen einsteigen will, sollte hier also einmal hereinschauen. Stichprobenrecherchen auf taz.de, sueddeutsche.de und zeit.de bestätigen den fortdauernden Trend zu langen TV-Interviews mit stärkeren persönlichen Elementen, gerade wenn es um die strategische Positionierung vor dem Superwahljahr 2027 und die Rolle Deutschlands zwischen den politischen Fronten geht. Kritik kommt gelegentlich daran auf, dass straffe Interviewsettings zu wenig Raum für Spontaneität bieten – das neue Format könnte hier gegensteuern.

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