Jens Spahn warnt angesichts des Iran-Krieges vor erneuten Migrationsströmen und plädiert für einen Neustart in der europäischen Flüchtlingspolitik – im Kern geht es ihm um eine abgestimmte Zusammenarbeit mit Drittstaaten und Vorbereitungen lange bevor Fluchtbewegungen sichtbar werden. Der CDU-Politiker hebt hervor, dass gerade die frühzeitige Abstimmung mit Anrainerstaaten wie der Türkei essenziell sei, um nicht die Fehler der Vergangenheit zu wiederholen, als Europa plötzlich vor vollendete Tatsachen gestellt wurde. In den letzten 48 Stunden berichten zahlreiche deutsche Medien über die Sorge wachsender Destabilisierung durch den Iran-Konflikt: Die „Süddeutsche Zeitung“ analysiert, wie humanitäre Katastrophen in Folge westlicher Untätigkeit entstehen können, während das „Handelsblatt“ das Risiko politischer Friktionen in der EU angesichts der aktuellen Entwicklung beleuchtet und die „Zeit“ auf steigende Unsicherheiten auf den Migrationsrouten sowie im Alltagsleben betroffener Regionen eingeht. Zudem werden diplomatische Initiativen, Schutzmechanismen an den Außengrenzen und die Bedeutung schneller Reaktionsmechanismen ausführlich diskutiert.