In einer überraschenden Eskalation hat die Ukraine offenbar mit Langstreckendrohnen Infrastrukturziele weit jenseits der eigenen Grenzen attackiert – so die Aussagen von Präsident Selenskyj. Neben einer Ölanlage im St. Petersburger Hafen war das besonders geschützte Kronstadt Ziel des Angriffs, was die Verwundbarkeit russischer Militäranlagen auch im Hinterland deutlich macht. Laut russischen Behörden wurden Dutzende Drohnen abgefangen, doch bleibt unklar, wie schwer die tatsächlichen Schäden vor Ort ausfallen. Parallel dazu gab es erneute russische Luftangriffe; beide Seiten scheinen zunehmend auf symbolträchtige Ziele zu zielen. Ergänzend ließ sich recherchieren, dass russische und ukrainische Medien wie auch internationale Quellen eine deutliche Zunahme solcher Angriffsserien beklagen, wobei die Drohnenreichweiten offenbar stetig ausgeweitet werden – ein Wandel im Charakter des Konflikts. Öl-Infrastruktur in Russland rückt regelmäßig ins Fadenkreuz, was nicht nur direkte militärische, sondern auch ökonomische Folgen hat. Verschiedene Analysten warnen vor einer weiteren Spirale der Eskalation, denn mit jedem Angriff rücken russische Zivilregionen stärker ins Risiko, was zu einer Neuausrichtung der russischen Verteidigung führen könnte.
04.07.26 10:22 Uhr