Montagabend in New York: Der Dow Jones schloss mit 51.712 Punkten, was einem kleinen Plus von 0,2 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag entspricht. Im Gegensatz dazu bewegte sich der S&P 500 knapp 0,4 Prozent ins Minus – er lag zuletzt bei etwa 7.470 Punkten. Die Technologiebörse Nasdaq kam mit dem Nasdaq 100 sogar auf ein Minus von etwa 0,2 Prozent bei rund 30.345 Punkten. Offenbar sind die Anleger nach der Unterbrechung zum Feiertag vorsichtiger geworden, vor allem was Technologiewerte angeht. Viele Unternehmen stecken gerade Unsummen ins Wettrennen rund um künstliche Intelligenz – das sorgt zwar für Schlagzeilen, aber eben auch für Unsicherheit. Positive Impulse kamen hingegen von Berichten über fortschreitende Gespräche zwischen den USA und dem Iran, was die Märkte zumindest teilweise beruhigen konnte – bemerkenswert ist jedenfalls, dass der Ölpreis am Montagabend deutlich eingesackt ist. Ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent war für 78,26 Dollar zu haben – fast drei Prozent weniger als zuletzt. Der Euro schwächelte unterdessen und lag am Abend bei 1,1425 US-Dollar. Wechselkurs-Fetischisten hätten sich jedenfalls über den Dollar gefreut. Dagegen machte der Goldpreis einen kleinen Hüpfer nach oben: Für eine Unze wurden 4.193 Dollar notiert, ein Plus von 0,8 Prozent. Auf dem Goldmarkt hieß es also: Kleinvieh macht auch Mist.
Am ersten Handelstag nach dem Memorial Day bewegten sich die US-Börsen in unterschiedliche Richtungen: Während der Dow leicht zulegte, standen Tech-Aktien wie jene im S&P 500 und Nasdaq unter Druck. Anleger reagierten zögerlich auf die jüngsten Ausgabenwellen im KI-Sektor, die steigende Kosten mit sich bringen, aber auch die Fantasie für künftiges Wachstum nähren. Stabilisierend wirkte dagegen die Annäherung zwischen den USA und Iran – das ließ den Ölpreis deutlich sinken. Gemischte Devisennachrichten: Der Dollar gewann leicht an Wert, während der Euro nachgab. Zusatzinfo aus aktuellen Quellen zeigt: Die Märkte bleiben bis auf Weiteres volatil, da die globale Zinspolitik, Rohstoffpreise und vor allem die anhaltende KI-Euphorie maßgeblich die Richtung bestimmen.