Ostern schmeckt meistens nach Schokolade, süßen Brötchen und einer Prise Kindheitsnostalgie. Aber mal ehrlich – der letzte Hase ist verspeist, das Ostergras hängt bei Wind im Gartenzaun, und die Nester landen im Müll. Jedes Jahr wieder. Ich habe Axel Subklew von 'Mülltrennung wirkt' im Hinterkopf: Gerade nach solchen Anlässen entsteht Müll, den man anders behandeln sollte. Alufolie vom Schokohasen? Ab in die Gelbe Tonne, zusammen mit anderen Kunststoffverpackungen wie von kleinen Naschereien. Die Eierkartons dagegen gehören ins Altpapier, genauso wie österliche Deko-Verpackungen aus Karton.
Gefärbte Eierschalen? Die kommen in den Biomüll, sofern ihr natürlich oder mit zugelassenen Farben gefärbt habt. Wer noch Lust auf Basteln hat, kann übrigens mit Kamille, Rotkohl oder Rote-Bete-Saft selbst färben. Spart unnötige Verpackung von Färbesets (und macht Spaß, ehrlich!).
Deko bleibt oft, wenn alles gegessen ist – alte Körbe aus Weide (unbehandelt) oder Holzwolle? Die können in die Biotonne. Plastikgras und gesplitterte Keramikhäschen hingegen gehören in den Restmüll. Das ist nicht immer intuitiv, aber so werden Rohstoffe geschont.
Zum Osterfrühstück: Verpackungen von Zopf & Lamm – alles was aus Kunststoff, Blech oder gemischten Materialien ist, bitte leer machen und dann in die Gelbe Tonne. Reste vermeiden, sonst klappt das mit dem Recycling nicht richtig.
Wenn Zweifel bleiben: Faustregel – leere Verpackungen in Gelb (außer Glas oder Papier). Glas wie gehabt nach Farbe sortieren. Und Altpapier… liegt wahrscheinlich sowieso in der Nähe der Frühstücksreste.
Mehr Infos zu korrekter Mülltrennung gibt’s online bei 'Mülltrennung wirkt'. Und ehrlich – ein paar Minuten Sortieren nach Ostern hat noch keinem Fest geschadet.
Die Initiative 'Mülltrennung wirkt' appelliert zu Ostern an ein bewusstes Entsorgen der vielen Verpackungen und Dekomaterialien, die nach dem Fest anfallen. Schokohasenfolien, Plastikeier und Pappkartons sollten in die jeweils vorgesehenen Sammelbehälter entsorgt werden, um Recycling und Ressourcenschonung zu ermöglichen – eine scheinbar kleine Geste mit großer Wirkung. Wer natürliche Eierfarben nutzt und wiederverwendbare Deko bevorzugt, kann Abfall vermeiden; wichtig bleibt, alle Verpackungen restentleert und sortiert zu entsorgen, da so das Müllsystem am besten funktioniert.
Neuere Berichte, besonders im Umfeld von Ostern 2024, zeigen, dass das Problem der Fehlwürfe in der Mülltrennung in Deutschland weiterhin präsent ist; etwa 30 Prozent der Abfälle in Gelben Tonnen sind fehlbefüllt, was Prozesse erschwert (Quelle: aktuelle Berichte Umweltbundesamt). Zudem rückt die Bedeutung von Aufklärungskampagnen zur Mülltrennung verstärkt ins öffentliche Bewusstsein, da viele Verbraucher – trotz guter Absichten – oft falsch trennen und so Recyclingketten ins Stocken bringen. Initiativen wie "Mülltrennung wirkt" setzen sich daher verstärkt für Information direkt an den Tonnenstandorten oder über Social Media ein.