Wechsel an der AfD-Parteikasse: Gnauck löst Hütter als Bundesschatzmeister ab

Unerwarteter Wechsel an der Parteispitze: Der neue Bundesschatzmeister der AfD heißt Hannes Gnauck.

04.07.26 15:45 Uhr | 1 mal gelesen

Es war am Samstag auf dem Bundesparteitag in Erfurt alles andere als klar, wie das Ringen um das Amt des Bundesschatzmeisters ausgehen würde. Der bisherige Amtsinhaber, Carsten Hütter, wirkte eigentlich gesetzt – zumindest auf dem Papier. Doch manchmal läuft es dann doch anders: In einer mit Spannung geladenen Kampfabstimmung zog schließlich Hannes Gnauck das längere Streichholz. Drei Wahlgänge waren nötig. Zuerst hatte Hütter einen Tick mehr Unterstützung (49,6%), aber das reichte schlicht nicht. Im zweiten Durchlauf: Patt, beide knapp über 48 Prozent, wobei Gnauck minimal vorne lag. Erst im dritten war der Deckel drauf: Gnauck sammelte 51 Prozent der Stimmen und setzte sich damit endgültig durch. Kurzer Blick zurück: Hütter bekleidete das Amt des Bundesschatzmeisters seit 2020 – ein Zeitraum, in dem die AfD durch ziemlich turbulente Finanz-Debatten segelte. Und Gnauck? Der ist kein Unbekannter im Lager der Partei. Früher war er Bundesvorsitzender der inzwischen aufgelösten Jungen Alternative. Ob er dem Amt neue Impulse oder alte Muster verleiht, bleibt abzuwarten. Nicht wenige werden jetzt sicher ganz genau hinschauen, wie die Kassen künftig geführt werden.

Der AfD-Bundesparteitag hat überraschend Hannes Gnauck zum neuen Bundesschatzmeister gewählt, nachdem Amtsinhaber Carsten Hütter nach drei zähen Wahlgängen knapp unterlag. Gnauck, der einen Hintergrund als ehemaliger Vorsitzender der Jungen Alternative hat, tritt das finanziell und politisch sensible Amt in einer Zeit an, in der die Partei besonders unter Beobachtung steht. Die aktuelle Entwicklung reiht sich ein in mehrere Personalwechsel der AfD-Spitze, was auf eine spürbare Dynamik und mögliche Richtungsänderungen innerhalb der Partei hindeutet. Zusätzliche Informationen: Laut Berichterstattung der letzten Tage knüpft der Wechsel an der Parteispitze an laufende Diskussionen im AfD-internen Lagerstreit an. In verschiedenen Medien wird außerdem darauf verwiesen, dass die Finanzierung und die wirtschaftlichen Verhältnisse der AfD wiederholt Anlass zu Auseinandersetzungen geben. Überdies steht die Partei auch wegen externer Prüfungen und staatlicher Kontrolle finanzieller Vorgänge in erhöhter Aufmerksamkeit. Gnauck könnte hier wahlweise für einen neuen, klareren Finanzkurs stehen oder sich in bereits bekannte Streitlinien einreihen.

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