Wellen auf dem Rhein: Neue Dreharbeiten bei „WaPo Duisburg“ – Staffel 5 setzt Segel

München/Duisburg – Fehlalarm war gestern, jetzt wird’s ernst: Die Dreharbeiten zur fünften Staffel der ARD-Vorabendserie „WaPo Duisburg“ haben am 27. Mai begonnen – frisch angedockt mit neuen Gesichtern und knackigen Fällen. Vom harpunierten Opfer im Fluss bis hin zur FBI-Kooperation ist alles dabei. Mit Altine Emini als Sam Leka erhält das Ermittlerteam nicht nur eine kräftige Portion Duisburg-Flair, sondern auch IT-Know-how und ganz neue Spannung – auf und abseits des Wassers.

heute 12:44 Uhr | 3 mal gelesen

Im Herzen des Ruhrgebiets, genauer: am berühmten Duisburger Binnenhafen, macht sich die bunte Crew der Wasserschutzpolizei erneut bereit, den Kriminellen das Handwerk zu legen. Die Ermittlungen verlaufen selten nach Plan: Von illegalen Drogenrouten über eine verschwundene Taucherin, verschärft durch internationales Interesse des FBI, bis hin zu spektakulären Lokalrivalitäten mit der Kripo – alles mischt sich in acht neuen Folgen zu einem dichten Netz aus Spannung und Ironie. Während Chefin Maria Kruppka verzweifelt eine neue Person für die Teamassistenz sucht (das Büro bröckelt buchstäblich über ihr zusammen), taucht Sam Leka überraschend auf. Sam vereint Multitalent und einen gewissen Ruhrpott-Charme; sie schraubt, hackt, improvisiert und bleibt dabei herrlich unberechenbar. Schauspielerin Altine Emini bringt viel von ihrer persönlichen Geschichte in die Rolle mit ein – eben jene Mischung aus Zähigkeit, Köpfchen, Alltagswitz und dem Gefühl, zwischen zwei Welten zu stehen. Die Serie punktete schon in Staffel 4: Über zwei Millionen Zuschauer:innen versammelten sich regelmäßig – erstaunlich eigentlich, wenn man sieht, wie viele Krimiserien es derzeit im deutschen TV gibt. Hinter den Kulissen sorgen Warner Bros. ITVP Deutschland, ARD, WDR und ein diverses Autor:innen- und Regieteam für die nächste Staffel – und sie setzen noch mehr auf weibliche Handschriften: Nachwuchsregisseurin Jessica Hober gibt ihr Debüt. Das verspricht frische Stimmung auch hinter der Kamera.

Die neue Staffel von „WaPo Duisburg“ bringt nicht nur ein neues Gesicht ins Team, sondern auch frischen Wind durch neue Erzählperspektiven und die zunehmende Bedeutung weiblicher Rollen, sowohl im Drehbuch als auch in der Regie. Themen wie Diversität, Integration und ein authentisches Lokalkolorit rücken stärker in den Fokus, bezogen auf das reale Vielvölkermilieu im Ruhrgebiet, das sich auch in Cast und Storytelling widerspiegelt. Neuerdings setzt das Produzententeam nicht nur auf klassische Krimi-Elemente, sondern würzt sie mutiger mit sozialkritischen und gesellschaftspolitischen Untertönen, beispielsweise die Zusammenarbeit mit internationalen Ermittlern (FBI), der Generationenwechsel im Team oder die Herausforderung, im öffentlichen Dienst zu arbeiten, wenn selbst die Wände bröckeln. Nicht zuletzt ist die Resonanz beim Publikum weiterhin beeindruckend – trotz der Flut an Konkurrenzformaten bleibt „WaPo Duisburg“ dank lokaler Tiefe, zeitgemäßer Figuren und einem gesunden Schuss Selbstironie attraktiv. Zusätzliche Informationen aus aktuellen Quellen (Stand Juni 2024): - ARD und andere Sendeanstalten berichten verstärkt über eine Diversifizierung ihrer Vorabendkrimis und heben den Mehrwert multikultureller Figuren für die Identifikation des Publikums hervor [Quelle: www.deutschland.de]. - Nach dem Vorbild von „WaPo Duisburg“ starten weitere öffentlich-rechtliche Sender Diversity-Initiativen im Bereich Krimi, um unterrepräsentierten Gruppen mehr Sichtbarkeit zu verschaffen [Quelle: www.dw.com]. - Zugleich existiert eine Debatte, wie sich deutsche Vorabendserien vom „Krimi-Einerlei“ abheben können – mit mehr lokalen Besonderheiten, neuen Drehorten und stärkerer Frauenpower im Produktionsalltag [Quelle: www.sueddeutsche.de].

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