STAY SPICED! – nie gehört? Sollte man aber. Lukas M. Walchhofer und sein Team stecken nicht nur Gewürze in Dosen, sondern Herzblut, ziemlich viel Überzeugung und eine Prise fast schon nostalgischen Qualitätswahns. Während anderswo alles auf Effizienz getrimmt wird, zelebrieren sie in Österreich die Kunst des guten Geschmacks: Ihre Produkte sind weniger Massenware, sondern eher kleine Geschichten aus fernen Ländern oder steirischen Feldern.
Walchhofer spricht gern von Gewürzen als Erzähler: Was da aus dem Streuer kommt, trägt Erinnerungen an Böden, an Menschen, an Tradition. Kurz: Da steckt eine Seele drin.
Nur das Beste kommt rein, behaupten viele; STAY SPICED! aber zieht’s radikal durch. Mit Lieferanten wird mehr geplaudert als verhandelt, und Hin und Wieder kommt tatsächlich was aus Österreich ins Sortiment. Ja, Kurkuma gibt's hier selten, aber da, wo’s möglich ist, will man aus der Nähe beziehen und das klingt im ersten Moment bodenständig, im zweiten vielleicht auch ein bisschen mutig.
Was für Respekt. Sie holen ihre Kräuter und Samen nicht bloß irgendwoher, sondern achten auf Klima, Transportwege, und wenigstens ein bisschen auf die Nachhaltigkeit der Produktion. Klar, global muss sein – aber bitte auf die ehrliche Tour. 'Wir suchen eher Gleichgesinnte als Geschäftspartner', sagt Walchhofer. Da schlummern Werte, von denen anderswo im Gewürzbusiness nur geträumt wird.
Zusatzstoffe? Braucht’s nicht. Deren Reinheit riecht und schmeckt man tatsächlich – oder wie das Team sagt: 'Natürlich ist Ehrensache.' Und das ist es auch.
Was sie dulden, ist nur das Original – nicht das billige Beiwerk. Die bekannten STAY SPICED!-Gewürzmischungen entstehen komplett in Eigenregie – aus Einzelgewürzen und nach eigenen Rezepten, alles in Österreich. Ja, da kostet Gewürz manchmal ein paar Cent mehr. Aber es gibt ja Leute, die investieren lieber ins Mittagessen als in den nächsten To-Go-Becher – warum nicht?
Über 160 reine Gewürze und weit mehr als 300 spezielle Mischungen hat STAY SPICED! im Angebot. Wer noch nie äthiopisches Berbere oder Wiener Gewürzblüten probiert hat, dem sei gesagt: Es gibt Geschmacksexplosionen, die man nicht vergisst. Für Gastronomie, Handel, Endverbraucher – die Dosen finden überall Abnehmer, auch bei Leuten, die glauben, schon alles gewürzt zu haben.
Dieses unternehmerische 'Den-Kick-Geben' endet aber nicht beim Produkt. Nachhaltigkeit, faire Partnerschaften und der Wille, noch mehr österreichische Landwirtschaft an Bord zu holen, prägen den Alltag der Manufaktur. Vielleicht auch ein bisschen Idealismus, aber hey – wo, wenn nicht in der Gewürzdose, sollte der seinen Platz haben?
So bleibt: Wer heute wirklich wissen will, was auf den Teller kommt, kommt an kleinen Betrieben wie STAY SPICED! eigentlich gar nicht vorbei. Manchmal schließt sich eben doch der Kreis zwischen Tradition und Innovation, zwischen Feld und Küche.
Weitere Infos und viele gute Gewürzgeschichten gibt's auf www.stayspiced.com.
STAY SPICED! ist eine österreichische Gewürzmanufaktur, die sich kompromissloser Qualität und echter Handwerkskunst verschrieben hat. Das Unternehmen setzt auf sorgfältig ausgewählte Rohstoffe, Nachhaltigkeit, offene Partnerschaften mit Bauern weltweit sowie eine eigene Produktion in Österreich. Ergänzend lässt sich beobachten, dass die Wertschätzung ursprünglicher Genusskultur in Deutschland und Österreich aktuell wächst: Verbraucher interessieren sich stärker für transparente Lieferketten und handwerklich hergestellte Produkte – das spiegelt sich auch in der Berichterstattung großer Medien. Die deutsche Ernährungsbranche diskutiert derzeit lebhaft über Lieferkettentransparenz und die Vorteile regionaler Produktion. Österreichische Lebensmittelhandwerker, wie etwa STAY SPICED!, werden immer häufiger als Gegenentwurf zu globalisierten, anonymen Massenanbietern wahrgenommen (Quellen: diverse Medienberichte seit Juni 2024). Darüber hinaus gab es jüngst (laut www.faz.net und www.spiegel.de) eine Debatte über Fehldeklarationen und versteckte Zusatzstoffe in Massenprodukten, was das Thema Reinheit und Rückverfolgbarkeit ins Zentrum rückt. Internationale Entwicklungen – etwa Lieferengpässe bei Gewürzen durch Klimawandel oder Exportprobleme in Asien – sorgen im Hintergrund für neue Herausforderungen, setzen aber auch frische Impulse für faire, lokale Lieferketten.