Der Traditionsklub aus Cannstatt hat bekanntgegeben, dass Grischa Prömel, bislang bei der TSG Hoffenheim aktiv, künftig das Trikot der Schwaben tragen wird. Der Mittelfeldmann, gerade 31 Jahre alt geworden und mit einem Vertrag bis Sommer 2029 ausgestattet, kehrt damit in seine Heimat zurück – er ist ja ursprünglich in Cannstatt geboren und hat seine Jugend in Esslingen verbracht. Für ihn schließt sich offenbar ein Kreis, wie er selbst mit spürbarer Begeisterung formuliert: 'Der VfB war immer nah dran an meinem Herzen.' Sportvorstand Fabian Wohlgemuth unterstrich, Prömels Qualität und Ehrgeiz seien für den Klub ein echter Zugewinn.
Seine Fußballlaufbahn begann Prömel übrigens bei kleinen Vereinen wie dem TSV Esslingen und den Stuttgarter Kickers, ehe er über Union Berlin – für die Eisernen schaffte er seinen Bundesliga-Durchbruch und sammelte Erfahrung in über 140 Spielen – zur TSG Hoffenheim wechselte. Dort zeigte er mit 14 Treffern und 8 Assists in beinahe 90 Einsätzen, dass er längst mehr als nur ein solider Arbeiter im Mittelfeld ist. Noch ein Fun Fact am Rande: 2016 staubte Grischa mit der Olympia-Auswahl in Rio Silber ab, auch wenn dieses Kapitel im hektischen Bundesliga-Alltag manchmal untergeht.
Mit Grischa Prömel gewinnt der VfB Stuttgart nicht nur einen erfahrenen, sondern auch heimatverbundenen Mittelfeldmotor, der den Verein bereits seit Kindertagen verfolgt hat. Seine Stationen – von Esslingen über Union Berlin bis nach Hoffenheim – stehen für eine stetige sportliche Entwicklung, gekrönt von 18 Einsätzen in deutschen U-Nationalteams und einer olympischen Silbermedaille. In den letzten Tagen wurde berichtet, dass der VfB nach einer grandiosen Saison weitere personelle Weichen stellt; auch Stuttgarts Mittelfeldstruktur steht vor Veränderungen, da das Team sich für die Champions League qualifizieren konnte und gezielt nach Spielern sucht, die sowohl Charakter wie Klasse haben. Prömel bringt also nicht nur Erfahrung, sondern auch die regionale Verwurzelung mit, die beim traditionsbewussten VfB ein echtes Plus ist. Laut aktuellen Presseberichten wurde der Deal als Signal verstanden, die Neuausrichtung mit Spielern aus der Region weiter voranzutreiben. Prömels langfristiger Vertrag und seine Ambitionen passen zur Aufbruchsstimmung rund um das Team, das in der kommenden Saison hohe Ziele ins Auge fasst.