Als Elena morgens einen Kaffee aufsetzt, schwebt plötzlich eine Drohne vor ihrem Fenster. Das Gefühl, sich nicht mehr unbeobachtet zu wissen, nagt an ihr, wie ein Steinchen im Schuh. So oder ähnlich geht es auch Laura Block, die zwischen Gartenzwerg und Apfelbaum erwartet hätte, höchstens einen Spatz zu beobachten – doch dann surft eine Drohne über ihr Grundstück.
Der Beitrag der ARD taucht tief in die Alltagswelt der Überflogenen ein. Darf Mein-Nachbar-mit-der-Drohne einfach mein Grundstück filmen? Wie ist das eigentlich juristisch geregelt? Wen ruft man an, wenn immer wieder ungebetene Flugobjekte auftauchen? Die Unsicherheit ist fast greifbar.
In Nordrhein-Westfalen gibt es inzwischen sogar einen Experten, der sich ganz speziellen Flugphänomenen verschrieben hat: Hansjürgen Köhler, Hobbyforscher und langjähriger UFO-Ermittler, betreibt eine Hotline für alles, was am Himmel Rätsel aufgibt – und inzwischen landen dort vor allem Drohnen-Meldungen.
Viele Menschen staunen, wie still brausende Technik ihren Alltag verändert. Die ARD-Story "Drohnen über der Siedlung – Wer schützt unsere Privatsphäre?" nimmt Zuschauer mit in eine kontroverse Welt zwischen technischer Faszination und wachsendem Unbehagen.
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Die wachsende Zahl privater Drohnen in deutschen Wohngebieten verstärkt laut neuesten Berichten von Experten und Verbänden Sorgen um Datenschutz und Privatsphäre. Die aktuelle ARD-Dokumentation beleuchtet, wie rechtliche Grauzonen und fehlende Kennzeichnungspflichten zu Unsicherheiten führen – nicht selten wissen Betroffene nicht einmal, an wen sie sich wenden sollen. Die Recherchen zeigen, dass sowohl Polizei als auch Landeskriminalämter bislang nur begrenzte Instrumente zur Identifikation und Nachverfolgung unerlaubter Drohnenflüge haben, während Datenschutzexperten härtere Auflagen und ein möglichst einheitliches europäisches Regelwerk fordern.