Kraftstoffpreise in Deutschland explodieren nach Aus für Tankrabatt

Mit dem Auslaufen des Tankrabatts schnellt der Preis an den Zapfsäulen spürbar nach oben. Der ADAC meldet merkliche Aufschläge für sowohl Super E10 als auch Diesel – und sieht die Sache ziemlich kritisch.

08.07.26 12:50 Uhr | 1 mal gelesen

Gerade einmal ein paar Tage ist es her, dass der sogenannte Tankrabatt Geschichte ist, und schon merken Autofahrer die Folgen im Portemonnaie. Super E10 kostet momentan im Schnitt bundesweit 2,02 Euro je Liter, das sind rund zehn Cent mehr als noch letzte Woche – der ADAC hat nachgerechnet. Auch Diesel bleibt nicht verschont: Hier ging’s um 9,4 Cent rauf, aktuell zahlt man für den Liter rund 1,95 Euro. Hintergrund: Seit 1. Juli ist die Energiesteuer zurück auf Normalmaß – sprich: Ein Zuschlag von gut 17 Cent pro Liter. Bereits auf den letzten Drücker im Juni zogen die Preise teilweise an – kein Wunder also, dass viele Ende Juni nochmal vollgetankt haben. Der ADAC findet die aktuellen Preise übrigens deutlich zu hoch und zweifelt an, ob die Steigerungen rein mit den höheren Steuern und dem Ölpreis zu erklären sind. Schließlich liegt Rohöl der Sorte Brent mit etwa 75 US-Dollar ähnlich wie vor wenigen Monaten, als der Liter Sprit noch deutlich günstiger war – ein Gefühl, das sicher viele gerade teilen. Auch Diesel verteuerte sich – Importabhängigkeit und die Lage im Nahen Osten spielen hier offenbar mit rein. Aber ob das wirklich alles ist? Bleibt zumindest fraglich...

Der Stopp des Tankrabatts hat Kraftstoff in Deutschland sprunghaft teurer gemacht: Die erhöhten Steuersätze schlagen jetzt voll auf die Preise durch, wobei laut ADAC auch Unsicherheiten über die genaue Kalkulation an den Zapfsäulen bestehen. Die Deckelung durch Steuersenkungen war von Anfang an nur befristet gedacht, und jetzt kommen zu den aktuellen Steueranhebungen die gewohnten Preisschwankungen an den Rohölmärkten dazu. Interessant: Trotz recht moderatem Rohölpreis im internationalen Vergleich sind die deutschen Spritpreise jetzt auf Rekordniveau – Expert:innen fordern mehr Transparenz bei der Preisfindung und eine stärkere Kontrolle von Marktmacht an Tankstellen. Aktuelle Ergänzungen: Nach jüngsten Medienberichten sorgt der Tankrabatt-Stopp bundesweit für kontroverse Diskussionen – Verbraucherzentralen berichten vom Unmut zahlreicher Autofahrer, während die Politik vor allem auf die globale Marktlage und logistische Engpässe verweist. Darüber hinaus drängen Umweltverbände auf eine Neuausrichtung der Mobilitätsförderung, etwa durch günstigeren ÖPNV oder steuerliche Entlastungen für Menschen mit niedrigen Einkommen. Gleichzeitig halten die Mineralölkonzerne an ihren Preisgestaltungen fest, verweisen jedoch auf volatile Einkaufskosten und wachsende Unsicherheiten durch geopolitische Risiken.

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