Deutschland schiebt seit Beginn des Ukraine-Kriegs hunderte Russen ab

Seit dem Ausbruch des Kriegs in der Ukraine mussten fast 400 russische Bürgerinnen und Bürger Deutschland verlassen.

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Laut Informationen aus dem Innen- und Außenministerium, auf die sich die 'Bild am Sonntag' beruft, hat die Bundesregierung im Zuge des russischen Überfalls auf die Ukraine zahlreiche Maßnahmen gegen russische Staatsangehörige ergriffen. Über 80 russische Diplomaten wurden bisher offiziell ausgewiesen – die jüngste Ausweisung wurde anscheinend sogar erst im Januar 2026 vermerkt. Darüber hinaus nennt das Bundesinnenministerium eine konkrete Zahl: Zwischen dem 1. Februar 2022 und Ende Juni 2026 hat Deutschland insgesamt 313 russische Bürgerinnen und Bürger abgeschoben. Das Auswärtige Amt betont dabei, dass das diplomatische Personal der russischen Botschaft in Berlin in den letzten Jahren massiv reduziert werden musste. Warum die Zahl der Ausweisungen zuletzt anstieg oder wie diese Entscheidungen im Einzelfall begründet wurden, bleibt allerdings unklar. Die Stimmung zwischen Berlin und Moskau scheint jedenfalls nicht zu entspannen – eher das Gegenteil.

Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine verschärfte Deutschland seine Gangart gegenüber russischen Staatsangehörigen: Neben über 80 ausgewiesenen Diplomaten wurden laut offiziellen Zahlen mehr als 300 Menschen abgeschoben. Die Bundesregierung begründet diese Maßnahmen mit der angespannten sicherheitspolitischen Lage und verweist auf notwendige Reduktionen russischen Personals in diplomatischen Einrichtungen. Laut aktuellen Presseberichten herrscht auch weiterhin große Skepsis gegenüber russischen Interessen in Deutschland; teils gibt es Debatten, ob die Maßnahmen ausreichend oder zu streng seien. Verschiedene Medien berichten zudem, dass Deutschland seit dem Frühjahr 2024 eine strengere Gangart gegen mutmaßliche russische Spione und Propagandisten fährt – Hintergrund sind vermehrte Hinweise auf Einflussnahmen im öffentlichen Raum wie auch Cyberangriffe auf deutsche Stellen. Die politischen Beziehungen zwischen beiden Ländern bewegen sich auf einem Tiefpunkt. Auch regelmäßige Forderungen von Politikern nach weiteren Visaeinschränkungen und Überprüfungen russischer Geschäftsbeziehungen zeigen, wie belastet das Verhältnis mittlerweile ist.

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