Erneute russische Luftangriffe fordern zahlreiche Todesopfer in Kiew

Nach der letzten Angriffswelle auf die ukrainische Hauptstadt meldet das Land tragische Zahlen: Mindestens 17 Tote und Dutzende Verletzte sind zu beklagen. Präsident Selenskyj betonte die Dringlichkeit internationaler Unterstützung und warnte vor weiteren zivilen Verlusten.

heute 12:06 Uhr | 4 mal gelesen

In der Nacht zum Mittwoch wurde Kiew erneut Ziel massiver russischer Angriffe. Präsident Wolodymyr Selenskyj gab an, dass insgesamt 24 ballistische Raketen, dazu mehrere Überschallraketen und rund 115 Drohnen (teils mit Strahltriebwerken) auf die Metropole und umliegende Gebiete abgefeuert wurden. Besonders betroffen waren Lager und zivile Betriebe – unter anderem eine Brauerei und Baumaterialdepots. Auch Bahnhöfe und weitere Infrastruktur gerieten ins Kreuzfeuer. Selenskyj zeigte sich bestürzt über die Tatsache, dass Anlagen attackiert wurden, die keinerlei militärische Bedeutung haben dürften. Er warb eindringlich um mehr internationale Unterstützung – Defensivwaffen wie Abwehrraketen seien dringend vonnöten. Zugleich kritisierte er, dass viele Komponenten der russischen Raketenproduktion bisher durch internationale Sanktionen kaum erfasst werden. "Solche Nachlässigkeit kostet Menschenleben", so seine Botschaft. So, das ist die nüchterne Lage. Aber zwischen den Zahlen steckt mehr: Die Erschöpfung der Bevölkerung, das dumpfe Gefühl ewiger Gefahr, die Hilflosigkeit, während die Welt zuschaut – das sind die Zwischentöne, die in keiner Meldung fehlen dürfen.

Russland hat in der Nacht zu Mittwoch einen weiteren schweren Angriff auf Kiew und die umliegende Region durchgeführt. Mindestens 17 Menschen sind dabei ums Leben gekommen, weitere 44 verletzt worden – laut Angaben des ukrainischen Präsidenten. Die Attacke umfasste zahlreiche Raketen und Drohnen, wobei vor allem zivile Ziele wie Lagerhallen, Logistikunternehmen sowie Infrastruktur getroffen wurden. Präsident Selenskyj forderte die internationale Gemeinschaft erneut zu schnellerer Hilfe und Sanktionen gegen die russische Rüstungsindustrie auf. In jüngsten Berichten betonen ukrainische Quellen zudem, wie groß der psychische Druck auf die Bevölkerung angesichts der wiederholten Angriffe wächst. Internationale Beobachter heben hervor, dass die russischen Angriffe offenbar gezielt auf die moralische Stabilität der ukrainischen Zivilgesellschaft abzielen. Westliche Unterstützung bleibt dabei unerlässlich, wobei Diplomaten auf den dringenden Bedarf an modernen Flugabwehrsystemen und effektiveren Wirtschaftsmaßnahmen gegen Russland hinweisen. **Weitere Ergänzungen**: Am 12. und 13. Juni fanden ähnlich intensive Luftangriffe auf andere Großstädte in der Ukraine statt, darunter Dnipro und Charkiw. Nach offiziellen UN-Schätzungen ist die Zahl der zivilen Opfer in den letzten vier Wochen wieder deutlich gestiegen. Trotz internationaler Hilfspakete kämpfen viele ukrainische Regionen weiter mit Mängeln an medizinischer Versorgung und Stromausfällen.

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