Die FDP diskutiert öffentlich über die Idee, im Vorfeld kommender Bundestagswahlen mit den Freien Wählern zusammenzuarbeiten, um eine stärkere liberale und bürgerliche Kraft im Parlament zu etablieren. Fabian Mehring, prominenter Vertreter der Freien Wähler, schlägt ein Bündnis nach Vorbild von CDU und CSU vor – vor allem, um die Zersplitterung des bürgerlichen Lagers zu beenden und bürgerliche Mehrheiten auch politisch abzubilden. In aktuellen Hintergrundberichten wird teils kritisch hinterfragt, ob eine solche Kooperation praktisch umsetzbar ist, denn programmatische Unterschiede und regionale Eigenheiten könnten den Weg dorthin erschweren – zugleich wächst aber der Druck aus der eigenen Wählerschaft, auf bürgerlicher Seite nicht weiter in Fragmentierung zu verharren. Recherchen zeigen, dass sowohl innerparteiliche Diskussionen über strategische Bündnisse als auch die Beobachtung der gesellschaftlichen Stimmung in Bayern und bundesweit aktueller denn je sind. Gerade vor dem Superwahljahr 2025 wird in mehreren Leitmedien die Frage gestellt, wie zukunftsfähig die Parteistrukturen im bürgerlichen Spektrum überhaupt noch sind. Auch in Fachforen warnen Politologen davor, dass eine andauernde Konkurrenzsituation zwischen FDP und Freien Wählern rechte und linke Ränder indirekt stärkt. Es bleibt also offen - zumindest vorerst -, ob aus Theorie echte Wahlallianzen werden können.