Kubicki stellt Kabinettsumbau um Merz’ Mannschaft infrage

Wolfgang Kubicki von der FDP zeigt sich irritiert über die mutmaßlichen Rochaden im Team von Kanzler Friedrich Merz (CDU) – und zweifelt am politischen Sinn des Ganzen.

heute 01:03 Uhr | 7 mal gelesen

Die politischen Gerüchteküchen brodeln gerade ordentlich: Angeblich plant Friedrich Merz, das Kabinett aufzumischen. So soll Gesundheitsministerin Nina Warken womöglich ins Kanzleramt wechseln, während CDU-Mann Carsten Linnemann ihr Ministeramt übernehmen könnte. Für Wolfgang Kubicki erscheint das schwer nachvollziehbar. Warum? Nun, ein Austausch mitten nach einer gerade verabschiedeten Reform lässt für ihn wenig Sinn erkennen – außer, dass Merz mit dem Rücken zur Wand steht und sich wohl akute Beweglichkeit abnötigt fühlt. Kubicki findet es sogar etwas bedauerlich, dass ausgerechnet Linnemann, der die christdemokratischen Werte seiner Partei zuletzt als Generalsekretär durchaus buchstabieren konnte, nun ins – wie er es nennt – 'von der SPD durchdrungene’ Gesundheitsministerium ziehen sollte. Ein Schritt, der ihm, also Linnemann, wohl eher wenig Freude bereiten dürfte, wie Kubicki mutmaßt. Übrigens: Noch ist das alles nicht offiziell bestätigt. Es bleibt also – typisch Berlin – Raum für Überraschungen und Gespräche in Hinterzimmern.

Wolfgang Kubicki äußert deutliche Kritik an den möglichen Veränderungen in Friedrich Merz' Kabinett. Insbesondere der Spekulation um einen Wechsel von Gesundheitsministerin Nina Warken ins Kanzleramt und die Übernahme des Gesundheitsministeriums durch Carsten Linnemann kann Kubicki wenig abgewinnen und sieht darin vor allem politischen Druck für Merz. Bisher gibt es zu diesen Plänen allerdings keine offizielle Bestätigung; die Debatte im politischen Berlin spiegelt die zunehmende Unsicherheit im Umfeld des Kanzlers wider. Wie aktuelle Medienberichte ergänzen, wird Merz unterdessen parteiintern für seinen Führungsstil kritisiert, da die zahlreichen internen Umbesetzungen den Eindruck von Instabilität vermitteln. Parallel dazu mehren sich Stimmen: Warken wurde nach ihrem sanften Start als Gesundheitsministerin zunächst parteiübergreifend gelobt, doch steht sie nun – laut Kommentatoren – unter zunehmendem Druck innerhalb der CDU, was wohl auch einen möglichen Wechsel begünstigen könnte. Linnemanns Wechsel ins Gesundheitsressort wird allgemein als riskanter Zug eingeschätzt, da ihm bislang tiefgreifende Erfahrung im Gesundheitswesen fehlt.

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