Wolfgang Kubicki äußert deutliche Kritik an den möglichen Veränderungen in Friedrich Merz' Kabinett. Insbesondere der Spekulation um einen Wechsel von Gesundheitsministerin Nina Warken ins Kanzleramt und die Übernahme des Gesundheitsministeriums durch Carsten Linnemann kann Kubicki wenig abgewinnen und sieht darin vor allem politischen Druck für Merz. Bisher gibt es zu diesen Plänen allerdings keine offizielle Bestätigung; die Debatte im politischen Berlin spiegelt die zunehmende Unsicherheit im Umfeld des Kanzlers wider. Wie aktuelle Medienberichte ergänzen, wird Merz unterdessen parteiintern für seinen Führungsstil kritisiert, da die zahlreichen internen Umbesetzungen den Eindruck von Instabilität vermitteln. Parallel dazu mehren sich Stimmen: Warken wurde nach ihrem sanften Start als Gesundheitsministerin zunächst parteiübergreifend gelobt, doch steht sie nun – laut Kommentatoren – unter zunehmendem Druck innerhalb der CDU, was wohl auch einen möglichen Wechsel begünstigen könnte. Linnemanns Wechsel ins Gesundheitsressort wird allgemein als riskanter Zug eingeschätzt, da ihm bislang tiefgreifende Erfahrung im Gesundheitswesen fehlt.