Merz räumt weiter auf: Auch Verkehrsminister Schnieder wird aus dem Kabinett geworfen

Die Regierungsumbildung unter Führung von Friedrich Merz (CDU) dehnt sich stärker aus als angenommen. Medienberichten zufolge verliert jetzt sogar der Verkehrsminister seinen Posten.

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Erstaunliches tut sich im Bundeskabinett: Im Gefolge der jüngsten Entscheidungen wird nun auch Verkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) der Stuhl vor die Tür gesetzt. Offenbar hat Kanzler Merz endgültig genug von den langwierigen Problemen, allen voran im Schienensystem und bei den Infrastrukturvorhaben. Schnieders Performance, wie aus ironisch gefärbten Regierungskreisen zu hören ist, gerät ins Kreuzfeuer, weil er trotz üppigster Haushaltsmittel das Mantra ‚kein Geld mehr da‘ intoniert – das sorgt nicht nur intern für ungläubiges Kopfschütteln. Auch andere Ministerien geraten in Bewegung: Nina Warken, bislang Gesundheitsministerin, könnte erste Frau an der Spitze des Kanzleramts werden, während Carsten Linnemann als Generalsekretär auf ihre Position nachrücken soll. All das ergibt einen bemerkenswerten Personalwirbel – und ehrlich gesagt, der Zeitpunkt wirkt fast wie ein bewusster Befreiungsschlag. Hat Merz vielleicht lange zugewartet oder kommt diese Offensive genau zur rechten Zeit? Der Führungsstil jedenfalls rückt nun plötzlich deutlicher in den Vordergrund – nicht alles vorhersehbar, schon gar nicht für die eigene Partei.

Friedrich Merz setzt seine Kabinettsreform mit Nachdruck fort und entlässt Verkehrsminister Patrick Schnieder (CDU), nachdem dieser in den Bereichen Schieneninfrastruktur und Großprojekte nur schwache Ergebnisse vorzuweisen hatte, obwohl außergewöhnlich hohe Budgets zur Verfügung standen. Die Abberufung geht mit weiteren wichtigen Personalwechseln einher: Unter anderem übernimmt Nina Warken wohl das Kanzleramt – als erste Frau überhaupt auf diesem Posten – während Carsten Linnemann ihren Ministerjob übernimmt. Zusätzlich wurden in den letzten 48 Stunden in mehreren Leitmedien intensive Debatten über den neuen Führungsstil von Merz, die Lage der Verkehrsinfrastruktur sowie die Auswirkungen dieser Kabinettsumbildung auf die Koalitionsstabilität geführt, wobei neben Lob für Merz' Durchgriff auch Kritik an seiner späten Reaktion und Unsicherheiten im weiteren Regierungskurs deutlich werden.

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