Der CDU-Politiker Steffen Bilger betont, dass trotz neuer Technologien und Überwachungssystemen das Risiko eines Drohnenangriffs auf deutsche Flughäfen bleibt. Flughafengelände sind größentechnisch kaum vollständig zu sichern und auch die Fähigkeiten der Täter nehmen zu. Immer wieder werden neue Abwehrstrategien entwickelt, doch mit jeder Innovation rüsten auch Kriminelle technisch auf – wie zuletzt bei dem verhinderten Anschlag in Leipzig, bei dem angeblich Sprengstoff zum Einsatz kommen sollte. Ergänzend zu Bilgers Aussagen wird dieses Thema in den Medien aktuell intensiv diskutiert: Es wird berichtet, dass zahlreiche Flughäfen seit 2023 in verbesserte Drohnenerkennung investieren und sogenannte No-Drone-Zones eingeführt wurden, in denen spezielle Abwehrtechnologie Drohnen erkennen und sogar unschädlich machen kann. Dennoch warnen Experten, dass besonders Hobby-Piloten und auch gezielt kriminelle Akteure die neuen Systeme immer wieder auf die Probe stellen. In manchen europäischen Ländern ist außerdem eine Verschärfung der Gesetzgebung im Gespräch, um Strafen für unerlaubtes Drohnenfliegen noch einmal deutlich zu erhöhen.