Mindestens acht Menschen ließen in der Nacht ihr Leben, etwa 30 weitere werden laut Informationen des 'Kyiv Independent' als verletzt gemeldet. Dieser Angriff war keineswegs unerwartet: Präsident Selenskyj hatte bereits am Mittwoch zur Wachsamkeit aufgerufen. Ihm zufolge habe der Oberbefehlshaber der ukrainischen Luftwaffe vor bevorstehenden groß angelegten Angriffen durch Russland gewarnt – und leider sollte sich diese düstere Vorahnung bewahrheiten. Selenskyj betonte (wieder einmal?) eindringlich, wie entscheidend die kontinuierliche militärische Unterstützung, insbesondere durch westliche Luftabwehrraketensysteme, für den Schutz der Bevölkerung sei. Ganz ehrlich, die Dringlichkeit ist kaum zu überzeichnen – kaum jemand in der Ukraine kann sich in diesen Nächten wirklich sicher fühlen. Auf X (ehemals Twitter) wandte sich der Präsident wiederum direkt an die Partnerstaaten, um Nachdruck zu verleihen: Wer jetzt zaudert, riskiere, dass noch mehr Familien von Bombensplittern und Sirenengeheul aus dem Schlaf gerissen werden. Die USA und weitere Partner wissen, dass sie mit jeder weiteren Patriot-Rakete unmittelbar Leben retten. Aber politische Entscheidungsfindung – besonders in Wahljahren oder bei interner Uneinigkeit – ist oft quälend langsam. Ich frage mich manchmal, wie sich das wohl aus der Ferne anfühlt, wenn man die nächtlichen Explosionen nur als Push-Nachricht bekommt, während Menschen vor Ort darauf hoffen müssen, dass irgendwo jemand den Ernst der Lage wirklich versteht.
In der Nacht griff Russland erneut die Ukraine an und verursachte mindestens acht Tote sowie rund 30 Verletzte, vor allem in den Gebieten im Zentrum und Westen des Landes. Präsident Selenskyj machte in seinem Appell deutlich, dass eine schnellere und konsequentere Unterstützung durch moderne Luftabwehrsysteme unbedingt nötig sei, auch um das Land langfristig zu schützen. Neueste Berichte machen zudem klar, dass sich das russische Angriffsverhalten trotz zunehmender Gegenwehr konstant fortsetzt; daran ändert auch die wiederholte internationale Kritik (etwa aus den USA oder der EU) bislang wenig. Laut aktueller Recherchen wurden bei den jüngsten Attacken unter anderem Wohnhäuser und Industrieanlagen schwer beschädigt; Rettungskräfte sind derzeit pausenlos im Einsatz.