Nach Mitteilung der Polizei spielt sich auf Kölns Östlicher Zubringerstraße ein Unglück ab, das fassungslos macht: In der Nacht auf Sonntag rasen drei Motorradfahrer offenbar ein verbotenenes Rennen stadtauswärts. Laut Augenzeugenangaben preschten sie mit enormer Geschwindigkeit an den anderen Fahrzeugen vorbei, überholten teils rechts – eine riskante Reihung, die ihren tragischen Höhepunkt zwischen den Ausfahrten Am Grauen Stein und Kalk/Poll fand. Plötzlich: Zusammenstoß auf der Hauptspur. Für den 27-jährigen Fahrer einer Honda kommt jede Hilfe zu spät – er stirbt noch am Unfallort. Der Beifahrer, gerade mal ein Jahr jünger, wird im Krankenhaus aufgegeben. Ein dritter Mann, 33 und unterwegs auf einer Kawasaki Ninja, erleidet schwere Verletzungen und wird stationär behandelt. Während Notfallseelsorger sich um Freunde und Verwandte kümmern, arbeitet die Polizei pausenlos in der Nacht. Die Straße bleibt bis in den Morgen gesperrt; die Ermittlungen laufen, Spuren werden gesammelt, Fragen bleiben. Warum? Warum das riskante Spiel auf offener Straße?
Zwei junge Männer verlieren durch ein möglicherweise illegales Motorradrennen bei Köln ihr Leben, ein dritter bleibt schwer verletzt zurück. Die Polizei spricht von verbotenen Kraftfahrzeugrennen und bezieht sich auf Zeugenaussagen, laut denen die Motorräder mit gefährlicher Geschwindigkeit unterwegs waren. Straßenrennen, so scheint es, sind trotz schärferer Gesetze ein weiterhin erschreckend reales Risiko im deutschen Straßenverkehr. Interessante Ergänzungen liefern aktuelle Recherchen: In den vergangenen Monaten häufen sich Berichte über schwere Unfälle durch illegale Fahrzeugrennen in mehreren deutschen Großstädten – vor allem junge Erwachsene werden immer wieder kritisch verletzt oder getötet. Experten fordern deshalb noch stärkere Aufklärung, häufigere Kontrollen sowie Präventionsprogramme, die gezielt die jugendliche Zielgruppe ansprechen. Die gesellschaftliche Diskussion um die Verantwortung von Fahrern, Mitfahrern und Gesetzgebern bleibt damit weiter hochaktuell.